Modellversuch an berufsbildenden Schulen in Sachsen

Das Kultusministerium startet heute an drei Beruflichen Schulzentren einen Modellversuch, um die Qualität von Bildung und Erziehung an berufsbildenden Schulen zu verbessern. Ziel des Versuchs ist die Entwicklung und Erprobung von neuen Unterrichtsmethoden für das handlungsorientierte, kooperative Lehren und Lernen in gewerblich-technischen sowie sozial-pflegerischen Berufen. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Aufgaben im Team zu bewältigen. Dabei erwerben sie eine grundlegende Schlüsselkompetenz für ihr späteres Berufsleben.

27.01.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Der sächsische Modellversuch läuft über drei Jahre. Die wissenschaftliche Begleitung hat das Institut für Berufspädagogik der TU Dresden übernommen. Erstmalig begleiten Trainer für Unterrichtsentwicklung den Versuch und unterstützen die Schulen bei der Entwicklung von Team- und Methodenkompetenz. Folgende Berufliche Schulzentren nehmen teil:

  1. BSZ 7 Elektrotechnik Leipzig
  2. BSZ 9 Gesundheit und Sozialwesen Leipzig
  3. BSZ Technik, Wirtschaft und Gesundheit Oelsnitz/ Erzgebirge

Um einen frühzeitigen Transfer zu gewährleisten, sollen ab 2007 weitere Berufliche Schulzentren in den Modellversuch integriert werden.


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