Museum am Löwentor feiert 20-jähriges Bestehen

"Das Museum am Löwentor hat sich in den 20 Jahren seines Bestehens zu einer international renommierten Adresse im Ausstellungs- und Forschungsbereich entwickelt. Dies zeigt sich an den breit angelegten Sonderausstellungen und vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

06.12.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Mit seinen durchschnittlich 200.000 Besuchern an den beiden Standorten Museum am Löwentor und Schloss Rosenstein erweist sich das Naturkundemuseum Stuttgart als konstanter Publikumsmagnet. Mit dem Bau am Löwentor schuf die Landesregierung die Grundlagen für diese erfolgreiche Arbeit", sagte Kunstminister Prof. Dr. Peter Frankenberg anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Museums am Löwentor am 6. Dezember in Stuttgart.

Der Minister bekannte sich zum Engagement des Landes im Museumsbereich: "Grundlagenforschung und der damit untrennbar verbundene Erhalt und gezielte Ausbau der Sammlungen ist und bleibt auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe des Landes Baden-Württemberg." Ein aktueller Meilenstein hierzu sei, so der Minister, die erste vom Naturkundemuseum Stuttgart geplante Große Landesausstellung zum Thema Saurier im Jahr 2007. Das Land leistet hierfür einen Förderbeitrag von mehr als 1,7 Mio. Euro; als wichtiger Hauptsponsor konnte der Sparkassenverband Baden-Württemberg gewonnen werden. "Diese Große Landesausstellung wird der Grundstock für die Erneuerung der ständigen Ausstellung sein. Mit den neuesten Entwicklungen in Ausstellungstechnik und Ausstellungsdesign wird das Museum dauerhaft weiter an Attraktivität gewinnen", so Minister Frankenberg.

Der Minister hob die Leistungen des Museums im Forschungsbereich hervor. Dessen Mitarbeiter engagieren sich neben der Herausgabe wissenschaftlicher Publikationen auch im Naturschutz und beim Bodendenkmalschutz und sind in zahlreichen internationalen Forschungsvorhaben eingebunden. "Beim Aufbau des nationalen Geoparks Schwäbische Alb setzt sich das Museum nicht nur für den Schutz der Geotope ein, sondern auch für deren Nutzen für Bildung und Tourismus." Die gemeinsam mit dem Naturkundemuseum Karlsruhe herausgegebenen Grundlagenwerke zur Flora und Fauna Baden-Württembergs leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Darüber hinaus dienen die Museumssammlungen Wissenschaftlern aus aller Welt als Grundlage für ihre Studien und Forschungsvorhaben. "Wegen seiner reichhaltigen biologischen Archive wird das Stuttgarter Naturkundemuseum pro Jahr von rund 200 Gastforschern besucht. Diese Forschungsbedingungen kann keine Universität bieten", unterstrich der Minister. Die in enger Kooperation mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen durchgeführten Forschungsvorhaben erstrecken sich von Mittel- und Lateinamerika über Afrika bis in den Himalaya und belegen die hohe Reputation des Museums.


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