Neuer Landesarchäologe in Amt eingeführt

Brandenburg hat einen neuen Landesarchäologen: Am Dienstag wurde Dr. Franz Schopper von Kulturstaatssekretär Dr. Christoph Helm in Wünsdorf in sein Amt eingeführt. Schopper wird damit Stellvertreter des Direktors und Leiter der Abteilung Bodendenkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum.

12.10.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Helm bezeichnete die Ernennung Schoppers als glückliche Wahl, da der Vor- und Frühgeschichtler bereits über umfangreiche Kenntnisse der brandenburgischen Bodendenkmale verfüge und ein ausgewiesener Fachmann insbesondere auf dem Gebiert der Bronze- und Eisenzeitforschung im Oderraum sei.

Dr. Franz Schopper (*1964 in Mallersdorf, Landkreis Straubing-Bogen) studierte Vor- und Frühgeschichte sowie Geschichte in Regensburg und Dublin. Nach Tätigkeiten als Gebietsreferent der Abteilung Bodendenkmalpflege für den Regierungsbezirk Oberpfalz, als Grabungsleiter beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Gäubodenmuseum Straubing wurde er 1997 Leiter der Außenstelle Frankfurt (Oder) und der Gebietsbodendenkmalpflege Uckermark-Barnim-Oderland des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums. Ein Höhepunkt seiner beruflichen Laufbahn in Brandenburg war die Entdeckung eines spätbronzezeitlichen Bronzehorts mit 105 Einzelstücken am Schlossberg von Lebus (Landkreis Märkisch Oderland) im vergangenen Jahr.

Dr. Franz Schopper tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Jürgen Kunow an, der als Leiter des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege nach Bonn gegangen war.


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