Olbertz bei Ausstellungseröffnung "Die Maler der Brücke" in Schweinfurt

Bis zum 15. Januar 2005 ist im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt die Sammlung von Hermann Gerlinger "DIE MALER DER BRÜCKE" zu sehen.

21.10.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Zur Eröffnung der Ausstellung am 22. Oktober wird Sachsen-Anhalts Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz anwesend sein.

"Ich freue mich", so Minister Olbertz, "dass die "Brücke"-Ausstellung in ihrer künstlerischen Gesamtheit und Vielfalt nun auch wieder in anderen Städten der Bundesrepublik zu sehen ist.

Die Ausstellung "Die Jahre der Brücke 1905 bis 1913", die im Kunstmuseum Moritzburg des Landes Sachsen-Anhalt in der Saalestadt Halle mehr als 10.000 Besucher angezogen hat, wird auch in Schweinfurt sehr erfolgreich verlaufen", beschrieb Olbertz seine Erwartung.

"Hermann Gerlinger hat es mit seinem Entschluss, die Sammlung auf Dauer an die Stiftung Moritzburg in Halle zu binden, ermöglicht, dass das Kunstmuseum wieder zu einem renommierten Standort des Expressionismus werden kann", betonte der Minister. Dieses Sammlungsprofil, das auf den Direktor Max Sauerlandt im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts zurückgeht, war von den Nationalsozialisten 1937 zerstört worden. Das Land Sachsen-Anhalt wird mit dem begonnenen Wiederaufbau des Westflügels und damit der Erweiterung des Kunstmuseums Moritzburg die eigenen Bestände und vor allem die Sammlung Gerlinger künftig in einer erstklassigen Umgebung präsentieren.

Mit der Vollendung des Erweiterungsbaus der Moritzburg im Jahr 2008 durch das spanische Architekturbüro Nieto+Sobejano, Madrid, entstehe in Halle ein Museum, das zu einem Nationalen Anziehungspunkt der Kunst der Klassischen Moderne werde. "Ich freue mich", so Minister Olbertz, "dass die Sammlung Gerlinger während der Bauphase in verschiedenen Städten Deutschlands und im Ausland gezeigt wird und für Halle sowie Sachsen-Anhalt wirbt."

Zu den "Malern der Brücke" zählen die Gründungsmitglieder Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Fritz Bleyl, Emil Nolde, Max Pechstein, Cuno Amiet sowie Otto Mueller u. a..


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