Olbertz unterzeichnet Vertrag mit der Kurt-Weill-Gesellschaft

Anlässlich der 1. Pressekonferenz zum Weill-Fest 2006 haben am 26. Oktober 2005 um 11.00 Uhr Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, der Präsident der Kurt-Weill-Gesellschaft, Hubert Ernst sowie Clemens Birnbaum, Intendant des Kurt-Weill-Festes, einen Vertrag über die Förderung des Projektes "Pflege und Präsentation des musikalischen Schaffens von Kurt Weill" abgeschlossen. Mit dem Vertrag verpflichtet sich das Land, für die Jahre 2006 und 2007 jährlich einen Betrag von 205.000 Euro, vor allem zur finanziellen Unterstützung des Kurt-Weill-Festes zur Verfügung zu stellen. Damit soll die Kurt-Weill-Gesellschaft für ihre Tätigkeit verlässliche Rahmenbedingungen erhalten.

26.10.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Dazu Olbertz: "Das Kurt-Weill-Fest in Dessau ist weltweit das einzige jährlich stattfindende Festival, das dem Schaffen eines Komponisten des 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Es hat sich in den letzten Jahren in vielen Richtungen beispielgebend entwickelt. Das gilt für den inhaltlich/künstlerischen Aspekt, aber auch für seine deutlich gestiegene Akzeptanz und Resonanz in der Region, bundesweit und international. Mit dem heute unterzeichneten Vertrag bekennt sich das Land Sachsen-Anhalt öffentlich zu seiner Verantwortung für das Erbe von Kurt Weill. Die Internationalität Kurt Weills und die Bedeutung seines Schaffens für die Musikgeschichte bieten eine hervorragende Grundlage für einen europäischen und internationalen kulturellen Brückenschag."

Olbertz bekräftigte das Bemühen des Landes, im Rahmen seiner Mitgliedschaften in landeseigenen Gesellschaften, Stiftungen u.ä. die Kurt-Weill-Gesellschaft in ihrer weiteren Arbeit und ihren Kooperationsbemühungen zu unterstützen. Im Zusammenwirken mit dem Bauhaus in Dessau, der durch expressionistische Malerei geprägten Stiftung Moritzburg in Halle und der Technikgeschichte um Hugo Junkers könne sich Dessau zu einem weltweit einzigartigen Ort der Klassischen Moderne profilieren, so der Minister.


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