Pflöcke werden eingeschlagen!
Nachdem die Planung zur Rekonstruktion des keltischen Kalenderbauwerks im Archäologischen Park Glauberg abgeschlossen sind, werden jetzt Pflöcke eingeschlagen: Am 21. und 22. August wird das Gelände am großen Fürstengrabhügel mit 16 rund acht Meter hohen Eichenpfählen bestückt. Sie sind wichtiger Bestandteil der Rekonstruktion des frühkeltischen, bisher einmaligen Kalenderbauwerks, das in frühkeltischer Zeit um 500 v. Chr. über mehrere Generationen hinweg astronomisch präzise funktionierte. Es ermöglichte den Kelten, wichtige Daten wie die Termine für Aussaat und Ernte oder Wintersonnenwende und Jahresbeginn vorauszuberechnen.
20.08.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstSchüler der städtischen Berufsschule Nidda haben unter Anleitung ihres Lehrers Friedel Nickel in über 300 Arbeitsstunden die Stämme auf die richtige Länge zurecht gebeilt. Bei Grabungen in den 1990er Jahren waren im Umfeld des großen Fürstengrabhügels die Spuren von Pfosten entdeckt worden, die der Frankfurter Astrophysiker Bruno Deiss als astronomisches Bauwerk gedeutet hatte.
Interessenten sind eingeladen, die Errichtung der Pfosten am 21. August bei gutem Wetter ab 13 Uhr mit zu verfolgen. Die Eröffnung der Rekonstruktion des Kalenderbauwerks findet am 1. September ab 18 Uhr mit einer großen Licht- und Musikschau statt.
Der Archäologische Park Glauberg ist über die Autobahn A 45, Abfahrt Altenstadt erreichbar. Von dort fährt man zunächst auf der B 521 in Richtung Büdingen und Gelnhausen. Hier zweigt die Landesstraße 3191 nach Glauberg ab. Dort ist die Zufahrt ausgeschildert: Von der Hauptstraße zweigt an einer Ampelanlage der Düdelsheimer Weg ab, der zum Park führt. Eine Karte ist unter www.glauberg.de abrufbar.
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