Präsentation bedeutender archäologischer Funde in Mannheim

Kunststaatssekretär Michael Sieber (MdL) hat anlässlich der Ausstellung "Der geschmiedete Himmel - die Himmelsscheibe von Nebra" in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim die Bedeutung der dort ausgestellten Exponate herausgestellt.

09.03.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Die rund 3.600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra ist als einer der bedeutendsten archäologischen Funde dieser Epoche alleine schon sehenswert. Darüber hinaus veranschaulicht die Ausstellung aber auch die archäometrischen Untersuchungen zur Echtheitsbestimmung dieses Ausgrabungsstückes sowie die Archäometrie selbst und ihre Aufgaben", erklärte Sieber bei der Ausstellungseröffnung am 9. März in Mannheim.

Durch die Ausstellung - eine Kooperation mit dem Landesmuseum für Vorgeschichte Halle - werde gleichzeitig die Bedeutung des Curt-Engelhorn-Zentrums für Archäometrie unterstrichen, einer gemeinsamen Forschungseinrichtung der Curt-Engelhorn-Stiftung und der Universität Tübingen, die am 22. März offiziell eröffnet werden soll (vgl. auch Pressemitteilung Nr. 29 vom 7.3.2006). Der Kooperationsvertrag wurde bereits im November 2004 unterzeichnet.

"Die Ausstellung zur Himmelsscheibe von Nebra zeigt erneut, dass die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zu den großen kulturhistorischen Museen der Bundesrepublik zählen", sagte Michael Sieber. Er würdigte das außerordentliche bürgerschaftliche Engagement, von dem die Mannheimer Museen getragen werden. "Die Begeisterung, Leidenschaft und Verantwortung dieser Förderer für die kulturelle und soziale Zukunft der Stadt Mannheim verdient größte Anerkennung und könnte Vorbild auch für andere Städte sein. Die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichende Verankerung von Kunst und Kultur in der Bürgerschaft hat dazu geführt, dass in Mannheim mit seinen zahlreichen Institutionen eine besondere kulturelle Urbanität erreicht worden ist, die weit über die Region hinausstrahlt."


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