Sieger im Luxemburg Wettbewerb gekürt

Der künstlerische Wettbewerb zur Gestaltung eines Denkzeichens für Rosa Luxemburg ist entscheiden. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Hans-Ernst Mittig hat eine von Hans Haacke, New York, eingereichte Arbeit auf den 1. Rang platziert.

12.01.2005 Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)

Haackes Entwurf gestaltet den gesamten Rosa- Luxemburg-Platz mit seinen angrenzenden Bereichen als Denkzeichen. Er sieht vor, den Platz sowie Fahrbahnen und Gehwege der Rosa-Luxemburg- und Weydinger-Straße mit 100 Betonstreifen zu versehen, die Bürgersteige, Bordsteine und Straßen gleichermaßen "überqueren und durchkreuzen". In diese bis zu 7 m lange Streifen sind in Messingbuchstaben Zitate von Rosa Luxemburg aus Artikeln, privaten Briefen und anderen Schriften eingelassen. Auf diese Weise entsteht ein Nebeneinander politischer und persönlicher Äußerungen, das die Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit Rosa Luxemburgs deutlich macht.

Für die Realisierung diese Denkzeichens stehen bis zu 260.000 € aus dem Budget "künstlerische Gestaltung im Stadtraum" zur Verfügung.

Insgesamt wurden im Rahmen des Wettbewerbes 26 Arbeiten eingereicht, von denen nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren zwei in die engere Wahl der Jury kamen.

Neben Haackes Entwurf war dies eine Arbeit von Miguel Rothschild & Dr. Maria C. Barbetta aus Berlin, die vorschlugen, anstelle des Denkzeichen am Rosa-Luxemburg-Platz ein Label mit dem Namen RosadeLuxe als Marke zu entwickeln und die Lizenz an Modefirmen zu verkaufen. Zielgruppe sollen vor allem junge Leute sein.


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