Staatsministerin Barbara Ludwig: 51-Millionen-Euro-Projekt gibt bio-medizinischer Forschung kräftigen Schub

In Leipzig wird heute das Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) gegründet. Mit dem IZI entsteht neben dem Mittel- und Osteuropazentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur die zweite neue Fraunhofer-Einrichtung der Stadt.

29.04.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Barbara Ludwig, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst: "Der Aufbau des IZI ist ein großer Schritt für Leipzig und Sachsen auf dem Weg zum international anerkannten Wissenschaftsstandort: Mit BIO CITY, Universität, Universitätsklinik und Max-Planck-Instituten in Leipzig hat das IZI ein ideales Umfeld, um in der bio-medizinischen Forschung Großes zu leisten. Ich bin überzeugt, dass sich Leipzig mit dem neuen Institut zu einem DER Zentren auf dem Gebiet der regenerativen Medizin entwickelt."

Die gelungene Finanzierung des 51-Millionen-Euro-Projektes zeige den hohen Stellenwert von Forschung in Sachsen und in der Bundesrepublik:

  • Die Landesregierung beteiligt sich in den nächsten fünf Jahren mit 34 Millionen Euro an dem neuen Fraunhofer-Institut. 19,4 Millionen Euro davon kommen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

 

  • Der Bund fördert das IZI mit 13 Millionen Euro.

 

  • Ein Novum beim Aufbau eines außeruniversitären Forschungsinstitutes ist der finanzielle Beitrag einer Stadt: Leipzig beteiligt sich mit 4 Millionen Euro.

Insgesamt fließen damit, inklusive der Baukosten und der Ausstattung mit Geräten und Anlagen, in den nächsten fünf Jahren 51 Millionen Euro in den Aufbau und die Arbeit des IZI. Der Neubau für das Institut wird in direkter Nachbarschaft zur "BIO CITY" entstehen. Bis dieser fertig gestellt ist, werden Räume in der "BIO CITY" genutzt.

Die zunächst etwa 20, bis zum Jahr 2010 etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im IZI, werden sich mit der Erforschung, klinischen Prüfung und Zulassung von neuen diagnostischen und therapeutischen Verfahren im Bereich der regenerativen Medizin beschäftigen. Ziel ist, für bisher unheilbare Erkrankungen wie chronische Entzündungen, Tumoren, Autoimmunkrankheiten und Organschäden durch Verletzungen oder toxische Einflüsse neue Therapien zu entwickeln.


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