Staatsministerin Barbara Ludwig: Japanerinnen und Japaner zeigen großes Interesse an Sachsen

Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig, hat nach ihrer Japan-Reise vom 24. bis 30. Juni heute eine sehr positive Bilanz gezogen:

06.07.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

"Das große Interesse der Japanerinnen und Japaner an unserem Land und die Aufgeschlossenheit der Menschen für eine Zusammenarbeit mit uns haben mich sehr beeindruckt. Ich habe viele gute Gespräche geführt - Gespräche, die gerade in der japanischen Kultur für eine weitere langfristige Zusammenarbeit notwendig sind. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die traditionell guten Beziehungen zwischen Deutschland und Japan durch gemeinsame wissenschaftliche Projekte und eine langfristige Zusammenarbeit in den Bereichen Kunst und Kultur weiter wachsen werden."

Auf einen guten Weg gebracht wurde die 2008 in Dresden geplante Ausstellung "Moderne japanische Kunst". Staatsministerin Barbara Ludwig führte dazu Gespräche mit der Japan Foundation und dem National Museum of Modern Art Tokyo. Begleitet wurde sie dabei von Prof. Dr. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen, und Prof. Dr. Wolfgang Holler, Direktor des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen.

Am Komaba-Campus der "University of Tokyo", der renommiertesten staatlichen Universität Japans, sprach Staatsministerin Barbara Ludwig (28.6.2005) vor über 100 jungen Historikerinnen und Historikern unter dem Titel "Wendezeit - Leben in Sachsen zwischen 1970 und heute - am Beispiel einer Biographie" über Leben in der DDR und nach der Wende. In der anschließenden Diskussion ging es auch um Fragen wie den Einzug der NPD in den Sächsischen Landtag und den Umgang mit dem Thema Rechtsextremismus oder die Bedeutung des Wiederaufbaus der Frauenkirche.

Ein beispielhaftes japanisch-deutsches Projekt im wissenschaftlichen Bereich wurde in Kyoto begründet: Hier wurde die Kooperationsvereinbarung (26.6.2005) zwischen der TU Chemnitz und der Universität Doshisha zum Aufbau eines deutsch-japanischen Masterstudiengangs "Wissens- und Technologiemanagement" unterzeichnet.

Höhepunkt des Besuches war die Eröffnung Ausstellung "Dresden - Spiegel der Welt" (27.6.2005) im National Museum of Western Art in Tokyo durch die Staatsministerin. Die Schau zeigt rund 250 Exponate aus neun Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Ausstellung, die bereits in Kobe gezeigt wurde, ist in Tokyo bis 19. September 2005 zu sehen.


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