Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Japanisches Palais braucht Konzept für öffentliche kulturelle Nutzung"
"Für das Japanische Palais muss ein Nutzungskonzept entwickelt werden, das einen breiten öffentlichen Konsens findet", sagte Sachsens Kunstministerin, Dr. Eva-Maria Stange, aus Anlass der Eröffnung der Ausstellung "Schätze aus Afrika, Indonesien und der Südsee" im Japanischen Palais in Dresden. Dazu müssten im Vorfeld Gespräche in verschiedene Richtungen geführt und keine kulturelle Nutzungsmöglichkeit ausgeschlossen werden.
05.12.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus"Sammlungen, wie die des Völkerkundemuseums im Japanischen Palais, sind über viele Jahrzehnte, mit Unterstützung kunstbegeisterter Bürgerinnen und Bürger, zusammengetragen worden", so die Staatsministerin. Dieser Kunstschatz müsse auch weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Deshalb werde der historischen Bedeutung des Japanischen Palais auch in Zukunft nur eine angemessene öffentliche Nutzung gerecht. Es sei daher wichtig, sowohl die Stadt Dresden als auch kulturelle, kulturwissenschaftliche und touristische Einrichtungen bei der Suche nach einer Lösung einzubinden.
Die Ausstellung "Schätze aus Afrika, Indonesien und der Südsee" zeigt außereuropäische Kunstwerke aus der Anfangszeit des Völkerkundemuseums Ende des 19. Jahrhunderts. Die Ausstellung, aus Anlass des 800-jährigen Stadtjubiläums, würdigt die Initiative der Dresdner Arthur Baessler und Eduard Arnhold, die mit Forschungsreisen und Ankäufen von Kunst dem Völkerkundemuseum zu Ansehen verhalfen.
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