Staatssekretär Joachim Jacobi bei "DESI – der PISA-Test für Englisch" in Frankfurt:
Hessen hat den Handlungsbedarf beim schulischen Fremdsprachenunterricht frühzeitig erkannt und als eines der ersten Bundesländer bilinguale Unterrichtsangebote massiv gefördert, so Joachim Jacobi, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, heute bei der Arbeitstagung "DESI – der PISA-Test für Englisch" an der Universität Frankfurt. "Ausreichende Fremdsprachenkenntnisse genügen längst nicht mehr. Wer sich auf internationaler Ebene verständigen will, braucht gute oder sehr gute Kenntnisse", kommentierte er die deutschlandweite Studie "Deutsch-Englisch-Schülerleistungen International" (DESI) im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK).
13.05.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenObwohl sich die DESI-Studie auf die Fremdsprache Englisch beschränke, dürften Französisch, Spanisch oder Italienisch keinesfalls aus dem Blick geraten, sagte Joachim Jacobi. Besonders freue ihn die wachsende Beliebtheit des Faches Latein. Die Studie ziele auf konkretes Verbessern des schulischen Unterrichts ab, daher sei es wichtig, dass die Arbeitstagung DESI-Ergebnisse Ausbilderinnen und Ausbildern an Studienseminaren sowie Lehrkräften an Schulen nahe bringt.
Der Staatssekretär kündigte verstärkte hessische Anstrengungen zum Werben von Englischlehrern für Haupt- und Realschulen an. Auch ermuntere das Kultusministerium bilingualen Unterricht, für den Lehrkräften Hilfestellungen an die Hand gegeben werden. Besonderes Augenmerk habe DESI auf mündliche Unterrichtsanteile gelegt, die bei Fremdsprachen eine ganz besondere Rolle spielen. Insofern freut die KMK-Entscheidung zugunsten einer Videostudie Joachim Jacobi, obwohl sie ein "finanzieller Kraftakt" gewesen ist.
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