Standards für den Fremdsprachenunterricht in der Grundschule
Am 28. und 29.10.2005 war der Bundeselternrat zu Gast beim BIG-Kreis. Als Beratungs-, Informations- und Gesprächskreis arbeitet dieser seit 1999 unter dem Dach der Stiftung LERNEN als unabhängiger Expertenkreis an der Weiterentwicklung des Fremdsprachenlernens in der Grundschule.
31.10.2005 Pressemeldung BundeselternratDie Zielvorstellungen dieser Gruppe machen den Bundeselternrat aufmerksam: Seit den neunziger Jahren haben alle Bundesländer Fremdsprachenunterricht an der Grundschule eingeführt. Trotz breiter Übereinstimmung über den grundschulgemäßen und ergebnisorientierten Charakter bestehen große Differenzen in den Rahmenvorgaben.
Die Kultusministerkonferenz hat bisher nur Standards für die Fächer Deutsch und Mathematik Ende der Jahrgangsstufe 4 vorgelegt. Um die erforderliche Lücke zu schließen, hat der BIG-Kreis Standards für den Fremdsprachenunterricht erarbeitet. Diese formulieren Mindestanforderungen, die der Qualitätssicherung dienen. Damit geben sie den Lehrkräften Sicherheit und bieten länderübergreifend Vergleichbarkeit –was den Eltern besonders am Herzen liegt.
Eltern haben ein grundsätzliches Interesse daran, dass Fremdsprachenlernen so früh wie möglich Bestandteil des Unterrichtsangebotes in der Grundschule ist. Nicht minder wichtig ist ihnen die kontinuierliche Fortführung des Unterrichts in den weiterführenden Schulen.
Volle Übereinstimmung zwischen Bundeselternrat und BIG-Kreis besteht auch darin, dass die Qualität des Fremdsprachenunterrichts gesichert sein muss. Das ist nur durch eine Lehrerqualifizierung zu erreichen, die das Beherrschen der Fremdsprache sowie deren Didaktik und Methodik gewährleistet: praxisbezogen, kommunikativ, authentisch.
Links:
www.floh-stiftung.de/big.htm
www.bundeselternrat.de
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