Stellungnahme des Staatsministeriuma für Unterricht und Kultus

Wenn die Vertreter von Lehrerverbänden bei der SPD-Pressekonferenz von einem "enormen Nachholbedarf" bei der Lehrereinstellung sprechen, ist das schlichtweg falsch. Sie verschweigen, dass es bei der Einstellung von Lehrerinnen und Lehrern in Bayern in den letzten Jahren einen Einstellungsrekord nach dem anderen gegeben hat. Allein in der letzten Legislaturperiode von 1998 bis 2003 hat die Staatsregierung insgesamt 5.300 zusätzliche neue Lehrerstellen geschaffen. Kein anderes Land hat so nachhaltig in seine Schulen investiert wie der Freistaat. Durch diese Maßnahmen konnten zum Beispiel die Klassenstärken an fast allen Schularten und der Alterdurchschnitt in den Lehrerkollegien kontinuierlich gesenkt werden.

03.06.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Auch zum Schuljahr 2004/05 werden wieder Junglehrer eingestellt werden. Trotz der angespannten Haushalte und der allgemeinen Arbeitszeiterhöhung für Beamte sind rund 2.000 Neueinstellungen vorgesehen. Darüber hinaus wird es in den nächsten Jahren einen Bedarf an Junglehrern an den bayerischen Schulen geben. An allen Schularten sind flexible Einstellungskorridore vorgesehen, die für einen kontinuierlichen Strom an jungen Lehrern in den Kollegien sorgen. Allein für die Einführung des achtjährigen Gymnasiums werden insgesamt rund 1.600 zusätzliche Lehrkräfte benötigt. In einzelnen Fächern wie Latein und Mathematik am Gymnasium gibt es sogar jetzt schon mehr offene Stellen als Bewerber.


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