"Suchtpräventionsarbeit gehört in jede Schule"

Das Sächsische Kultusministerium veranstaltet gemeinsam mit der Jugendzeitschrift "Spiesser" im Vorfeld des Schülerforums "Need - Sucht und Prävention" auch eine Lehrerfortbildung zu Fragen der Suchtprävention an Schulen. "Suchtpräventionsarbeit gehört in jede Schule. Sie ist besonders erfolgreich, wenn sie in ein Gesamtkonzept schulischer Gesundheitsförderung eingeordnet wird. Deshalb müssen Eltern und Schule gemeinsam vorbeugend tätig werden. Schule muss dazu beitragen, die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu festigen und zu stärken, damit diese lernen, rechtzeitig nein zu sagen", so der sächsische Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Karl Mannsfeld, zum Anliegen der Lehrerfortbildung.

10.06.2004 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Die Lehrerfortbildung findet am Donnerstag, 10. Juni 2004, im Deutschen Hygiene Museum Dresden statt. Neben einem Eingangsreferat erwartet die Lehrerinnen und Lehrer vor allem ein vielfältiges Workshopangebot zu praktischen Fragen der Präventionsarbeit an Schulen. Beispielsweise: Wo beginnt überhaupt Abhängigkeit? Wie können Lehrer optimal auf Problemsituationen reagieren? Wie kann ein Vertrauensverhältnis zwischen Schüler und Lehrer entstehen? Wo gibt es Hilfe? Die Workshops werden von Referenten der Jugend- und Drogenberatungsstellen in Dresden und Chemnitz geleitet. Mitarbeiter von Projekten und Initiativen im Bereich der Suchtprävention und der Sozial- und Jugendarbeit stellen das weitreichende Netzwerk an Hilfsangeboten in Sachsen vor und stehen den Lehrerinnen und Lehrern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Vom 11. bis 13. Juni 2004 findet im Hygienemuseum das Schülerforum "Need - Sucht und Prävention" statt. Erwartet werden rund 150 Jugendliche aus ganz Sachsen.


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