Udo Corts verleiht Hessischen Jazzpreis 2004 an Bassisten Günter Lenz

Hessens Kunstminister Udo Corts wird am Samstag in Gießen dem Bassisten Günter Lenz den mit 10.000 Euro dotierten Hessischen Jazzpreis 2004 verleihen. Die Preisverleihung findet während des Festivals "Hessisches Jazzpodium 2004" statt, das die Jazzinitiative Gießen e.V. von Freitag bis Sonntag in Gießen bereits zum dritten Mal ausrichtet.

27.11.2004 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Udo Corts hob hervor, dass er sich als Frankfurter besonders freue, einen Frankfurter auszuzeichnen - auch wenn dieser heute in Klingenmünster lebe. Günter Lenz werde für seine besonderen Verdienste um den Jazz ausgezeichnet. "Seit den sechziger Jahren gehört Lenz zu den Wegbereitern und bedeutendsten, zugleich vielseitigsten Musikerpersönlichkeiten der 'Frankfurter Schule des Jazz´" begründete Kunstminister Corts die einstimmige Juryentscheidung.

Der unabhängigen Jury gehörten in diesem Jahr an: Annette Hauber, WDR in Köln, Günter Hottmann, Hessischer Rundfunk, Prof. Ekkehard Jost, Saxophonist und Publizist, Dr. Wolfram Knauer, Jazzinstitut Darmstadt, Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau, Dr. Gerd Putschögl, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, und Werner Wunderlich, "grand old man" des deutschen Jazz. Der Hessische Jazzpreis wird in diesem Jahr zum dreizehnten Mal verliehen. Er soll Musiker, Ensembles oder dem Jazz verbundene Persönlichkeiten für ihre musikalischen Leistungen oder besondere Verdienste um die Entwicklung der hessischen Jazzszene ehren. Minister Corts betonte, dass es der Jazzinitiative Gießen e.V. bereits zum dritten Mal - nach 1997 und 1994 - gelungen sei, ein großartiges Programm zusammenzustellen, das die Vielfältigkeit und Lebendigkeit, die innovative Kraft, die dem Jazz innewohne, zeige. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst stellt für die Ausrichtung des Jazzpodiums einen Betrag in Höhe von 7.500 Euro zur Verfügung.

Die bisherigen Preisträger des Hessischen Jazzpreises waren:
2003 Janusz Maria Stefanski, Schlagzeuger und Komponist;
2002 Dr. Wolfram Knauer, Musikwissenschaftler;
2001 Ralf Hübner, Komponist und Percussionist;
2000 Prof. Ekkehard Jost; Saxophonist;
1999 Keine Vergabe;
1998 Alfred Harth, Saxophonist;
1997 Werner Wunderlich, Journalist;
1996 Jürgen Wuchner, Kontrabassist;
1995 Emil Mangelsdorff, Saxophonist;
1994 Bob Degen, Pianist und Komponist;
1993 Elvira Plenar, Pianistin und Komponistin;
1992 Jazzfreunde Fulda;
1991 Heinz Sauer, Saxophonist;


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