Überführung der Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg in die Stiftung Moritzburg

Am 16. Dezember 2005 um 17.00 Uhr wird in der Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg die Überführung der Galerie in die Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt durch Unterzeichnung entsprechender Verträge feierlich besiegelt. Ihre Unterschriften setzen unter die Verträge Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Landrat Wolfram Kullik, die Direktorin der Stiftung Moritzburg, Dr. Katja Schneider, Bürgermeister Dr. Eberhard Brecht und der Vorsitzende des Fördervereins der Feininger-Galerie, Detlef Mahlo. Mit der Vertragsunterzeichnung ist die Finanzierung der Lyonel-Feininger-Galerie für weitere fünf Jahre – also bis zum Jahre 2011 – gesichert.

16.12.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Das Land Sachsen-Anhalt und der Landkreis Quedlinburg verpflichten sich, jährlich einen Betrag von 270.000 Euro in den Haushalt der Stiftung Moritzburg für den Erhalt der Feininger-Galerie zu geben. Der Förderverein und die Stadt Quedlinburg beteiligen sich an der Finanzierung mit jährlichen Beträgen von 12.000 Euro und 10.000 Euro. Mit dieser vertraglichen Regelung ist der Fortbestand der Galerie in Quedlinburg gewährleistet.

Die Tatsache, dass die Feininger-Galerie ab dem 01. 01. 2006 ein "fester Bestandteil" der Stiftung Moritzburg ist, stärkt das Profil der Stiftung als Landesmuseum der klassischen Moderne. Olbertz: "Mit der Aufnahme der Feininger-Galerie in die Stiftung Moritzburg bildet sich in der Mitte Deutschlands ein "Zentrum der klassischen Moderne", das weit über Landes- und Bundesgrenzen hinaus Bedeutung erlangen wird."

Kultusminister Olbertz und Landrat Kullik betonten in diesem Zusammenhang, dass beide Einrichtungen über herausragende Bestände zur Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verfügten und deshalb dieser Zusammenschluss sowohl für die Stiftung Moritzburg als auch für die Feininger-Galerie eine hervorragende Chance zur weiteren Profilierung darstelle.


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