Verdienstkreuz 1. Klasse für Professor Schwarte

Wissenschaftsstaatssekretär Hartmut Krebs überreichte heute in Siegen das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Professor Dr.- Ing. Rudolf Schwarte, Leiter des Instituts für Nachrichtenverarbeitung an der Universität Siegen. "Die Auszeichnung ist eine besondere Anerkennung für Professor Schwartes Verdienste um die Forschung, insbesondere die erfolgreiche Anwendungsorientierung und die innovativen Transferleistungen seiner Arbeit", betonte Krebs in seiner Laudatio.

31.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Der Geehrte wurde 1939 in Quakenbrück geboren und lebt heute in Netphen. Seit 1981 lehrt und forscht Professor Schwarte in Siegen. 1988 regte er dort die Einrichtung des interdisziplinären Zentrums für Sensortechnik (ZESS) an und war auch als dessen Vorstandsvorsitzender tätig. 1997 gründete er die Gesellschaft S-TEC, heute PMD, die sich der räumlichen Bildsensorik verschrieb und legte hier den Grundstein zur Kooperation mit einem Automobilhersteller. Die neueste Generation von Bildsensoren sind ein Beitrag für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, künftig sollen sie der automatisierten Abstandsmessung dienen. Darüber hinaus erschloss Prof. Dr.-Ing. Rudolf Schwarte weitere Einsatzgebiete für seine Neuentwicklungen. Künftig sollen seine Sensorinstrumente in Medizin- und Consumertechnologie Eingang finden.

Mit mehr als 50 Patenten zählt Prof. Dr.-Ing. Schwarte zu den weltweit führenden Forschern seiner Disziplin.

Der Siegener Forscher engagiert sich in zahlreichen Gremien für Innovation in den angewandten Ingenieurswissenschaften. Seit 1995 ist Prof. Dr.-Ing. Rudolf Schwarte Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des "Heidelberger Bildverarbeitungsforums" und wurde darüber hinaus vom VDI und VDE in den Arbeitskreis "Optische Formerfassung" berufen.

Für sein wissenschaftliches Engagement bekam Prof. Dr.-Ing. Rudolf Schwarte 1986, 1991 und 1992 den Bennigsen-Förderpreis. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen zeichnete ihn in den Jahren 1995 und 1997 mit dem Innovationspreis aus.


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