Vorbereitungen für den künstlerischen Wettbewerb zur Gestaltung eines Gedenkorts für die im Nationalsozialismus

Das Land Berlin wird im kommenden Jahr im Auftrag des Bundes und in Abstimmung mit der Initiative "Der homosexuellen NS-Opfer gedenken" sowie dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) einen eingeladenen künstlerischen Wettbewerb zur Gestaltung des vom Bundestag beschlossenen Gedenkorts für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ausloben.

14.12.2004 Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)

In Absprache mit der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur haben die Initiatoren des Gedenkorts, die Initiative "Der homosexuellen NS-Opfer gedenken" und der Lesben- und Schwulenverband (LSVD), jetzt in eigener Verantwortung Künstlerinnen und Künstler eingeladen, sich bei ihnen für eine Teilnahme an diesem eingeladenen Wettbewerb zu bewerben (Einladung zur Bewerbung siehe: www.gedenkort.de).

Die Absprache zwischen Bund, Land und Initiatoren sieht vor, dass bis zu sieben der eingeladenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs über diese offene Bewerbungsphase für den Wettbewerb gewonnen werden. Die Auswahl der weiteren Teilnehmer obliegt einem künstlerischen Beirat, der aus Vertretern besteht, die vom Bund, vom Land Berlin und von den Initiatoren benannt werden. Insgesamt sollen bis zu 30 Künstlerinnen und Künstler am Wettbewerb teilnehmen. Zum Auftakt des eingeladenen, zweistufigen Wettbewerbs wird voraussichtlich im April 2005 ein Kolloquium stattfinden.


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