Weltgrößte Händegalerie entsteht
Am kommenden Dienstag, dem 17. Mai, startet ein Weltrekordversuch, an dem sich alle Berlinerinnen und Berliner beteiligen können: Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft sammelt auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor Fotos von Händen, auf denen Erinnerungsnotizen stehen. Damit wird verdeutlicht, dass Demenzkranke scheinbare Selbstverständlichkeiten vergessen, z. B. den eigenen Name oder die Anschrift. Sätze wie "Ich heiße Ida Helms" oder "Ich habe zwei Töchter" unterstreichen dies. Die Fotos von Handinnenflächen werden zu der weltgrößten "Galerie der helfenden Hände" zusammengefügt.
12.05.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendDie Deutsche Alzheimer Gesellschaft startet die Aktion im Rahmen ihrer bundesweiten Kampagne "helfen nicht vergessen" gemeinsam mit den Schirmherren der Kampagne, der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, und TV-Moderator und Pfarrer Jürgen Fliege. Die Kampagne informiert auf Plakaten, mit Anzeigen und Flyern über Demenzerkrankungen, insbesondere aber über die Hilfs- und Beratungsangebote für Betroffene und Angehörige. Das Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unter 01803-171017 bietet Rat und Hilfe.
Mitmachen: Am Dienstag nach Pfingsten können sich Menschen in Berlin aus Solidarität mit Demenzkranken an der Aktion beteiligen und damit ihre Sympathie mit den Betroffenen bekunden. Bundesministerin Renate Schmidt und TV-Pfarrer Jürgen Fliege starten die Kampagne am 17. Mai 2005 um 11.30 Uhr auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor.
Menschen aller Altersgruppen können vor Ort und in den kommenden Wochen ein Foto von ihrer Hand mit einer "Notiz" auf der Handinnenfläche senden: als Print-Foto an die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Friedrichstraße 236, 10696 Berlin, als Digital-Foto unter www.helfen-nicht-vergessen.de/galerie oder per mms an .
Weitere Informationen finden Sie ab 17. Mai 2005 unter www.helfen-nicht-vergessen.de
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