Wiedereinweihung des Großen Refraktors in Potsdam
Vor nicht ganz einem Jahr ist er nach zweijähriger Restaurierung zurückgekehrt – heute wurde er feierlich wieder eingeweiht: der Große Refraktor auf dem Telegrafenberg in Potsdam
31.05.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BrandenburgForschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka nahm an der Feier teil und sagte in ihrem Grußwort: "Wir sind es den nachfolgenden Generationen schuldig, die markantesten Meilensteine unserer Wissenschaftsgeschichte zu bewahren. Aber Denkmale der Wissenschaftsgeschichte sind nicht nur Spuren vergangener Zeiten, sondern Optionen auf die Zukunft. Der Große Refraktor wird nicht mehr den Forschern dienen, aber er wird die Schüler faszinieren, und einige werden sehr ernsthaft darüber nachdenken, ihren Beruf in der Astrophysik zu suchen."
Das 1899 durch Kaiser Wilhelm II. eingeweihte Teleskop wird Wissenschaftsinteressierten als bedeutendes Zeitzeugnis zugänglich sein. Es ist das weltweit viertgrößte Teleskop. Im Zweiten Weltkrieg wurde es beschädigt und von 2003 bis 2005 in Jena restauriert.
Die Finanzierung zur Rekonstruktion des Refraktors erfolgte mit Unterstützung der Pietschker-Neese-Stiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in der Regie des Astrophysikalischen Instituts Potsdam.
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