Wissenschaftsministerium: Kritik der Arbeitgeber nicht sachgemäß
Ein Sprecher des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung hat die heute in Düsseldorf geäußerte Kritik des Präsidenten der Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände NRW, Horst-Werner Maier-Hunke, an der Wissenschafts- und Forschungspolitik der Landesregierung als nicht sachgemäß zurückgewiesen.
25.04.2005 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen"Nordrhein-Westfalen hat in entscheidenden Zukunftsfeldern international beachtete Spitzenforschung zu bieten, seien es die Nanowissenschaften, optische Technologien, Plasmaphysik, Energieforschung, IT-Sicherheit, Medizinforschung, Biotechnologie, um nur einige Bereiche zu nennen", sagte der Sprecher.
Beleg für die anerkannte Qualität der NRW-Forschung sei deren erfolgreiche Beteiligung am 6. EU-Forschungsrahmenprogramm. Obwohl das Programm noch bis 2006 laufe, sei Nordrhein-Westfalen mit 223 Millionen Euro an eingeworbenen Fördermitteln bereits jetzt das erfolgreichste Bundesland. Bei 70 Prozent aller großen Gemeinschaftsprojekte des Programms sei mindestens ein Partner aus NRW beteiligt. "Das ist ein klarer Ausweis der hohen Reputation der NRW-Forschung im europäischen Forschungsraum", so der Sprecher weiter.
Auch bei der Profilbildung der Hochschulen in NRW bestehe bei den Arbeitgeberverbänden wohl eine Informationslücke, wunderte sich der Sprecher: "Wir haben mit allen staatlichen Hochschulen eine klare Profilbildung vertraglich vereinbart. Diese zweite Runde der Zielvereinbarungen ist abgeschlossen. Zusammen mir dem Hochschulkonzept 2010 und der Januar 2005 in Kraft getretenen Novelle des Hochschulgesetzes ist Nordrhein-Westfalen bundesweit der Reformmotor in der Hochschulpolitik", betonte der Sprecher.
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