Wissenschaftsrat tagt 2007 erstmals in seiner Geschichte in Oldenburg

Der Wissenschaftsrat tagt 2007 auf Einladung des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann erstmals in seiner Geschichte in Oldenburg. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder.

08.06.2006 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung sowie des Hochschulbaus zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Stratmann: "In Oldenburg werden wir die teilnehmenden Wissenschaftsminister, die Vertreter der Bundesregierung und die vom Bundespräsidenten berufenen Mitglieder des Wissenschaftsrates aus ganz Deutschland von unserer sprichwörtlichen niedersächsischen Gastfreundschaft sowie von unserer wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit überzeugen."

Derzeit wird in Kooperation zwischen dem Wissenschaftsministerium in Hannover und der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates in Köln das Rahmenprogramm für Oldenburg geplant. Die Sitzung wird im Großherzoglichen Schloss, dem heutigen Landesmuseum für Kunst und- Kulturgeschichte, stattfinden. Der Schlosssaal wird der Hauptsitzungsraum sein. Am ersten Sitzungstag, dem 23.05.2007, findet ein Empfang für die Mitglieder der Wissenschaftlichen Kommission durch das Präsidium der Universität Oldenburg statt. Am darauffolgenden Abend wird die Niedersächsische Landesregierung den Wissenschaftsrat und weitere Gäste in Oldenburg zu einem Empfang einladen. Der Wissenschaftsrat hat bereits jetzt in einem großen Oldenburger Hotel die notwendigen Zimmerkontingente reserviert. Das Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge und –Systeme OFFIS wird mit Unterstützung eines regionalen Oldenburger Telefonanbieters die technischen Voraussetzungen für Telefon und Internet schaffen. Die Ausstattung mit Fax, Kopierer und Mobiliar wird in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg organisiert.

"Die Sitzung in Oldenburg wird für Niedersachsen von besonderer Bedeutung sein," erläuterte Stratmann. "Wir erwarten unter anderem zu dieser Sitzung die Stellungnahme des Wissenschaftsrates zur Evaluierung der Stiftung Hanse-Wissenschaftskolleg, die in Delmenhorst gemeinsam von den Ländern Niedersachsen und Bremen betrieben wird und weiterentwickelt werden soll."

In aller Regel werden die Beschlüsse des Wissenschaftsrates am Montag nach der Sitzung auf einer Pressekonferenz in Berlin mitgeteilt. Die örtlichen Medien werden am Vorabend der Sitzung zu einem Pressegespräch mit dem Vorsitzenden des Wissenschaftsrates eingeladen. Dabei wird es eine Vorausschau auf die während der Sitzungen auf der Tagesordnung stehenden Themen geben.


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