Zehn Jahre Käthe Kollwitz Haus in Moritzburg

Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig, hat heute das Käthe Kollwitz Haus in Moritzburg anlässlich seines zehnjährigen Bestehens gewürdigt.

22.05.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

In einem Grußwort zur Festveranstaltung sagte sie: "Das Werk der bedeutendsten Grafikerin und Bildhauerin des 20. Jahrhunderts wird weltweit geschätzt und an vielen Orten gepflegt. Doch nur ein Ort, an dem Käthe Kollwitz lebte, überstand die Zeiten von Krieg und Zerstörung und lässt uns so noch heute die Persönlichkeit der Künstlerin authentisch erfahren: das Käthe Kollwitz Haus in Moritzburg. Hier ist der lebendige Geist der Erinnerung an eine Frau zu spüren, die uns ein großes, wichtiges künstlerisches und moralisches Erbe hinterlassen hat."

Die Ministerin dankte "allen, die dabei mit helfen, das Andenken an die Künstlerin und Pazifistin Käthe Kollwitz zu bewahren". So nannte sie den "Freundeskreis Käthe Kollwitz", der die Räume im Rüdenhof 1989 für die Öffentlichkeit zugänglich machte, und die 1994 auf Initiative der Kreissparkasse Köln gegründete Stiftung, die sich seither um die Sanierung, den Erhalt und den Betrieb des am 22. April 1995 eröffneten Museums kümmert.

Außerdem verwies sie auf das Engagement der anderen Partner: Die Gemeinde Moritzburg brachte das Grundstück und das Gebäude in die Stiftung ein, die Deutsche Stiftung für Denkmalschutz (1,2 Millionen DM) und der Freistaat Sachsen (500.000 DM) beteiligten sich an der Restauration. Die Existenz der Gedenkstätte wurde und wird auch durch das Kulturraumgesetz gesichert: Jährlich fließen rund 40.000 Euro aus dem Kulturraum Elbtal an die Käthe Kollwitz Stiftung.


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