Zöllner: Ausstellung mit Dobocan-Arbeiten in St. Petersburg ist wichtiger Beitrag des Landes zum Ausbau der deutsch-russischen Beziehungen

Vom 29. Juli bis zum 30. August sind im Marmorpalast des Staatlichen Russischen Museums in St. Petersburg Arbeiten des in Mainz lebenden Künstlers Dorél Dobocan zu sehen. Organisiert wird die Ausstellung vom Landesmuseum Koblenz und dem Museum Ludwig im Staatlichen Russischen Museum.

28.06.2004 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

"Diese Ausstellung ist ein wichtiger Beitrag des Landes Rheinland-Pfalz zum Ausbau der kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland", sagte Kulturminister Professor Dr. E. Jürgen Zöllner, als er heute in Mainz dieses ambitionierte Projekt der Öffentlichkeit vorstellte.

Die Ausstellung trage nicht von ungefähr den Titel "Dialog". Vielmehr werde mit ihm an das Forum "Petersburger Dialog 2003" angeknüpft, bei dem der russische Präsident Wladimir Putin und Bundeskanzler Gerhard Schröder einen noch intensiveren Austausch zwischen Russland und Deutschland angeregt und 2004 zum "Jahr der Deutschen Kultur in Russland" ausgerufen hätten.

Dabei stehe die Dobocan-Ausstellung in einer Reihe mehrerer großer Ausstellungsprojekte, die das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit russischen Partnern in den vergangenen Jahren durchgeführt habe.

Die Bildende Kunst ist für Zöllner für einen grenzüberschreitenden Austausch geradezu prädestiniert. "Sie eignet sich auf Grund ihrer universell gültigen Sprache sowohl für das Sichtbarmachen der Wünsche, Interessen und Ängste einer Gesellschaft als auch gerade deshalb zur Förderung des Verständnisses zwischen den Kulturen", sagte der Kulturminister.

Er würdigte den 1951 als Sohn deutscher Eltern in Rumänien geborenen Dobocan als einen der prominentesten rheinland-pfälzischen Künstler. Seine künstlerischen Leistungen habe das Land schon 1980 mit dem Förderpreis gewürdigt.

Zöllner dankte den Sponsoren, ohne die das Ausstellungsprojekt nicht hätte verwirklicht werden können. "Insbesondere möchte ich hierbei auch auf den Beitrag der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur verweisen, die einen wesentlichen Anteil an der Förderung hat. Auch dies zeigt, welche Bedeutung das Land dem Projekt beimisst", sagte Zöllner.


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