Zum 46. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 2007
Spätestens im Oktober 1961, als sich wenige Wochen nach dem Mauerbau am Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße amerikanische und sowjetische Panzer gegenüberstanden, wurde der weltpolitische Zündstoff der Berlin-Krise auch für die unbefangensten Beobachter offenbar. Für die kommenden Jahrzehnte waren Mauer und Stacheldraht das konkreteste Sinnbild der Ost-West-Konfrontation.
16.08.2007 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungWer sich heute auf die Suche nach den Resten der Sperranlagen begibt, kommt allerdings ohne Hilfe nicht aus. Daher hat die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit folgende Faltkarte in ihr Angebot aufgenommen:
Die Mauer gestern und heute.
Die ca. 60 x 70 cm große beidseitig bedruckte Faltkarte zeigt auf der einen Seite die vier Sektoren Berlins im Jahr 1961. In die Karte eingezeichnet sind der Verlauf der Mauer in Ost-Berlin und die Abschnürung West-Berlins von der umgebenden DDR. Der begleitende dreisprachige Text (in Deutsch, Englisch und Russisch) nennt chronologisch die wichtigsten politischen Ereignisse seit dem Mauerbau.
Die Rückseite der Karte bietet einen Plan vom Verlauf der Mauer in der Innenstadt im Jahr 1989. Zahlreiche Fotos mit Erklärungen zeigen Ansichten vom Mauerverlauf an unterschiedlichen Standorten zu verschiedenen Zeitpunkten.
Die Faltkarte ist ab sofort entgeltfrei in der Buchausgabe der Landeszentrale erhältlich. Aufgrund der sehr geringen Bestände kann leider – so lange der Vorrat reicht – pro Kunde/in nur ein Exemplar abgegeben werden.
Mehr Angebote der Landeszentrale zum Themenkreis sind im Internet zu finden unter: www.sensjs.berlin.de/weiterbildung
Adresse und Öffnungszeiten:
An der Urania 4-10, 10787 Berlin-Schöneberg
(Nähe Wittenbergplatz), Tel.: 90 16 25 52
geöffnet:
Mo. - Mi.: 12 Uhr bis 16 Uhr
Do.: 12 bis 18 Uhr
Fr.: 10 bis 18 Uhr
Zusendungen sind leider nicht möglich.
Weitere Informationen unter www.landeszentrale-berlin.de
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