Zur heutigen Presseberichterstattung "Völkermord an den Armeniern und Rahmenlehrplan im Land Brandenburg" erklärt Staatssekretär Martin Gorholt für die Landesregierung:

"Die Auseinandersetzung mit Völkermord und Genozid im Geschichtsunterricht an brandenburgischen Schulen ist ein zu wichtiges Thema, um es auf ein Beispiel im Rahmenlehrplan zu reduzieren. Auch die Lehrkräfte brauchen Sicherheit und Hintergrundwissen bei der Vermittlung des Themas im Unterricht. Deshalb hat das Bildungsministerium bereits seit längerem eine Handreichung für Lehrkräfte zur Untersetzung des verbindlichen Unterrichtsthemas 'Entgrenzung von Kriegen, ethnische Entflechtung, Ausrottung und Völkermord' in Auftrag gegeben.

25.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

In dieser Handreichung sollen der Stand der Genozidforschung und historische Beispiele dargestellt werden und den Lehrkräften eine Basis für die Thematisierung im Unterricht geben. Auch die Gräueltaten an den Armeniern, ihre Vertreibung und Ermordung in Kleinasien wird Teil dieser Handreichung sein."

Staatssekretär Gorholt hat heute im Kabinett über die Presseberichterstattung zur Auseinandersetzung mit dem Rahmenlehrplan Geschichte berichtet.


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