252 500 Studierende an Bayerns Hochschulen
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung aufgrund von vorläufigen Ergebnissen aus der Studentenstatistik mitteilt, hatten sich an den bayerischen Hochschulen im Wintersemester 2005/06 insgesamt 252 500 Studierende eingeschrieben, 3400 oder 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Reges Interesse zeigte der akademische Nachwuchs vor allem am Lehramtsstudium. Die Gesamtzahl der Immatrikulierten stieg hier um acht Prozent auf 32200, die Zahl der Erstsemester nahm sogar um 13,6 Prozent auf 5600 zu.
03.03.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Landesamt für StatistikIm Wintersemester 2005/06 haben an den bayerischen Hochschulen 22300 Frauen und 23500 Männer ein Studium begonnen. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag damit die Studienanfängerzahl von 45800 um 2,5 Prozent über dem Vorjahresstand. Vor allem die wissenschaftlichen Hochschulen verbuchten im zurückliegenden Semester einen stärkeren Zulauf. Die Zahl der Ersteinschreibungen erhöhte sich hier um vier Prozent auf 30500, bei den Fachhochschulen aber lediglich um ein Prozent auf 14 400. Dagegen sank sie bei den Kunsthochschulen um 15 Prozent auf gut 400 und an der Verwaltungsfachhochschule um ein Viertel auf 500. Die Gesamtzahl der Studierenden lag im Wintersemester 2005/06 mit 252500 um 3400 oder gut einem Prozent über dem Vorjahresniveau, wobei die wissenschaftlichen Hochschulen 176200, die Fachhochschulen rund 70000, die Kunsthochschulen 3400 und die Verwaltungsfachhochschule 2800 Immatrikulierte registrierten.
Nachdem die Einstellungschancen für Lehrer in Bayern gestiegen sind, wollen immer mehr junge Menschen diesen Beruf ergreifen. Im zurückliegenden Wintersemester wurden an den hiesigen Hochschulen 32200 Lehramtsstudenten gezählt. Eine derart hohe Zahl wurde nicht einmal in der ersten Hälfte der 90er Jahre verzeichnet, als das Lehramtsstudium boomte. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der angehenden Lehrerinnen und Lehrer um acht Prozent erhöht, gegenüber dem bisherigen Minimum von 2001 ist sie sogar um ein Drittel angewachsen. Eine erfreuliche Entwicklung nehmen auch die Ingenieurwissenschaften. Innerhalb Jahresfrist stiegen hier die Immatrikulationen um rund sechs Prozent auf 39600; seit der Trendwende vom Wintersemester 2000/01 kam es zu einem Anstieg von immerhin 28 Prozent.
Während die Zahl der Ausländer an den bayerischen Hochschulen in den zurückliegenden Jahren regelmäßig stark zunahm – zwischen dem Wintersemester 2000/01 und 2003/04 stieg sie allein um rund 8000 oder knapp 40 Prozent auf 28200 – lag sie im Berichtssemester mit 28 900 nur noch geringfügig über dem Vorjahresstand. Im Schnitt aller Hochschulen betrug der Ausländeranteil 11,5 Prozent, wobei er an den Fachhochschulen 8,5 Prozent, an den Universitäten 12,5 Prozent und an den Kunsthochschulen 26 Prozent ausmachte.
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