34 Bewerbungen um Hessischen Hochschulpreis Exzellenz in der Lehre

Zehn hessische Hochschulen haben sich mit 34 Anträgen um den Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre 2009 beworben. Das hat Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann heute in Wiesbaden mitgeteilt.

15.06.2009 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

„Spitzenhochschulen verdanken ihre internationale Anerkennung in besonderer Weise einer hervorragenden Hochschullehre. Die Hochschule der Zukunft ist also immer auch eine exzellente Ausbildungseinrichtung“, hob die Ministerin hervor.

Der vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung zum dritten Mal ausgelobte Preis soll einen zusätzlichen Anreiz für das Angebot an hochwertigem Unterricht schaffen. Mit Preisgeldern von 375.000 Euro ist er die höchstdotierte Auszeichnung dieser Art in Deutschland. Zwei Drittel davon sind aus Landesmitteln für dienstliche Zwecke vorgesehen; ein Drittel ist für die persönliche Verwendung gedacht und steht dank der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung zur Verfügung.

Der Preis zielt auf Entwicklung und Umsetzung zukunftsweisender Lehrkonzepte, Prüfungsmethoden und Beratungsleistungen. Er zeichnet Personen, Arbeitsgruppen oder Organisationseinheiten aus, die solche Konzepte erarbeiten und verwirklichen. „Damit schafft der Preis einen karrierewirksamen Anreiz, sich in der Hochschullehre zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern. Zugleich trägt die Auszeichnung zur Profilierung der Hochschulen bei“, sagte Kühne-Hörmann.

Es sind fünf Preise in drei Kategorien ausgeschrieben: drei Preise für eine Arbeitsgruppe oder Organisationseinheit (150.000 Euro, 100.000 Euro, 50.000 Euro), ein Preis für eine Einzelperson (60.000 Euro) und ein Preis für eine studentische Tutorin beziehungsweise einen studentischen Tutor (15.000 Euro). Die unabhängige Jury trifft die Entscheidungen nach Ortsterminen an den jeweiligen Hochschulen. Die Preisverleihung findet am 7. Dezember 2009 im Schloss Biebrich statt.


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