Bayerns Hochschulen reagieren auf zunehmende Studentenzahlen

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung waren zum Jahresende 2006 an den Hochschulen und Hochschulkliniken in Bayern 60 900 Menschen hauptberuflich beschäftigt. Davon arbeiteten 24 800 Personen in den wissenschaftlichen und künstlerischen Bereichen und 36 100 in der Pflege oder dem Verwaltungssektor. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Mitarbeiterzahl der Hochschulen in der Lehre und Forschung um knapp 800 Personen oder 3,2 Prozent, während in der Verwaltung und Pflege 950 Kräfte oder 2,6 Prozent eingespart wurden.

23.08.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Statistik

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, beschäftigten die Universitäten und Fachhochschulen in Bayern zum Jahresende 2006 hauptberuflich rund 60 900 Mitarbeiter. Von diesen arbeiteten 24 800 oder 41 Prozent in den wissenschaftlichen und künstlerischen Bereichen und 36 100 in der Verwaltung, im technischen Sektor oder im Pflegedienst der Kliniken. Während die letztgenannte Personengruppe gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent abgenommen hat, stieg der Beschäftigtenstand beim wissenschaftlichen Personal um rund 800 Personen oder 3,2 Prozent. Hierdurch hat sich die Betreuungssituation an den Hochschulen leicht verbessert. Auf 10 hauptberufliche, wissenschaftliche und künstlerische Kräfte kamen im Berichtsjahr 104 Studierende, im Vorjahr waren es noch 105 gewesen.

2006 hatten von den 24 800 hauptamtlich tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an den bayerischen Hochschulen 5 300 oder 21 Prozent eine Professur inne, darunter befanden sich 586 Frauen. Zusätzlich arbeiteten knapp 2 300 Personen oder neun Prozent als Dozenten bzw. Assistenten, 16 100 oder 65 Prozent als wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter sowie 1 100 oder rund fünf Prozent als Lehrkräfte für besondere Aufgaben. Die Frauenquote beim wissenschaftlichen Personal variierte wieder stark in Abhängigkeit von der ausgeübten Tätigkeit. So waren von den wissenschaftlichen Mitarbeitern 36 Prozent weiblich, von den Dozenten und Assistenten 28 Prozent und von den Lehrstuhlinhabern 11 Prozent. Im Vergleich zu 2005 nahm die Gesamtzahl der Wissenschaftlerinnen um acht Prozent auf gut 7 400 zu, die ihrer männlichen Kollegen hingegen um nur ein Prozent auf 17 300. Bei den Professorinnen machte die Zunahme sogar 12 Prozent aus, während bei den Professoren der Anstieg noch nicht einmal ein Prozent betrug.


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