"Bündnis Studieren in Bayern"

Auf der Regionalkonferenz in Nürnberg hat sich Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Donnerstag mit Vertretern von Kommunen, der Wirtschaft, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Hochschulen in Mittelfranken über die Umsetzung des "Bündnisses Studieren in Bayern" beraten. Goppel: "Bayern legt mit der Schaffung von 38.000 zusätzlichen Studienplätzen das ambitionierteste Programm zum Hochschulausbau auf und geht damit weit über das hinaus, was andere Länder im Rahmen des ´Hochschulpakts 2020´ investieren."

10.04.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Für die drei staatlichen Hochschulen in Mittelfranken (Universität Erlangen-Nürnberg, Fachhochschule Nürnberg, Fachhochschule Ansbach) bedeutet das rund 6.500 neue Studienplätze und im Endausbau ab 2011 mehr als 45 Mio. Euro jährlich an zusätzlichen Mitteln für Personal und Sachkosten. Zur Deckung des Raumbedarfs wird an der Universität Erlangen-Nürnberg ein Bauvorhaben (Neubau für die Fächer Mathematik und Informatik) mit einem Volumen von 32 Mio. Euro realisiert und über das Programm "Zukunft Bayern 2020" finanziert. Die Fachhochschule Nürnberg erhält u.a. eine zusätzliche Anmietung an der Hohfederstraße, um den erwarteten Ansturm an Studienanfängern auch räumlich bewältigen zu können. Darüber hinaus sollen in den kommenden Haushalten zusätzliche Mittel für Anmietungen bereitgestellt werden mit einem ersten Einstieg im Nachtragshaushalt 2008.

Wissenschaftsminister Goppel unterstrich die Bedeutung des "Bündnisses Studieren in Bayern": "Ziel des Bündnisses ist es, gemeinsam dazu beizutragen, dass der Wissenschaftsstandort Bayern seine Spitzenposition im nationalen und internationalen Wettbewerb festigt und ausbaut. Insbesondere soll allen für ein Studium befähigten und studierwilligen jungen Menschen eine akademische Ausbildung auf hohem Niveau ermöglicht werden." Die steigende Nachfrage nach Studienplätzen stelle eine einmalige Chance für Bayern dar, so der Minister, und bedeute über den staatlichen Verantwortungsbereich hinaus eine Herausforderung für alle gesellschaftlichen Kräfte. Vor diesem Hintergrund habe Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein am 18. Januar dieses Jahres mit Spitzenvertretern von Wirtschaft, Kommunen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen das "Bündnis Studieren in Bayern" ins Leben gerufen. Partner des Bündnisses sind neben Staat und Hochschulverbünden die vier kommunalen Spitzenverbände, eine Reihe von außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie auf Seiten der Wirtschaft der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, der Bayerische Handwerkskammertag und die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Im Rahmen des "Bündnisses Studieren in Bayern" lädt Wissenschaftsminister Thomas Goppel die Beteiligten des Bündnisses in den sieben bayerischen Regierungsbezirken zu Regionalkonferenzen ein. Die Regionalkonferenz für Mittelfranken findet am Donnerstag in Nürnberg statt. Dabei soll ausgelotet werden, welche Beiträge von den Partnern des Bündnisses im Einzelfall konkret erbracht werden können. Goppel: "Hochschulen, Kommunen und Wirtschaft am jeweiligen Standort wissen am besten, auf welche Weise sie sich gegenseitig ergänzen und unterstützen können."


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