"Bündnis Studieren in Bayern" - Startschuss für die Regionalkonferenzen in Würzburg

Den Startschuss für die Regionalkonferenzen zur Umsetzung des "Bündnisses Studieren in Bayern" hat Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel am Freitag mit der Auftaktveranstaltung in Würzburg gegeben.

15.02.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel: "Bayern legt mit der Schaffung von 38.000 zusätzlichen Studienplätzen das ambitionierteste Programm zum Hochschulausbau auf und geht damit weit über das hinaus, was andere Länder im Rahmen des ´Hochschulpakts 2020´ investieren." Für die drei staatlichen Hochschulen in Unterfranken (Universität Würzburg, Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Fachhochschule Aschaffenburg) bedeutet das über 5.500 neue Studienplätze und im Endausbau ab 2011 mehr als 32 Mio. Euro jährlich an zusätzlichen Mitteln für Personal und Sachkosten. Zur Deckung des zusätzlichen Raumbedarfs werden vier Bauvorhaben im Volumen von 56,8 Mio. Euro realisiert und über das Programm "Zukunft Bayern 2020" finanziert: An der Universität werden ein Hörsaalgebäude und ein Laborgebäude neu gebaut, die Fachhochschule erhält einen Neubau für die Ausbildungsrichtungen Gestaltung und Technik, außerdem wird dort das WISO-Hörsaalgebäude an die aktuellen Ausbildungserfordernisse angepasst. Darüber hinaus sollen in den kommenden Haushalten zusätzliche Mittel für Anmietungen bereit gestellt werden, mit einem ersten Einstieg im Nachtragshaushalt 2008.

Wissenschaftsminister Goppel unterstrich die Bedeutung des "Bündnisses Studieren in Bayern": "Ziel des Bündnisses ist es, gemeinsam dazu beizutragen, dass der Wissenschaftsstandort Bayern seine Spitzenposition im nationalen und internationalen Wettbewerb festigt und ausbaut. Insbesondere soll allen für ein Studium befähigten und studierwilligen jungen Menschen eine akademische Ausbildung auf hohem Niveau ermöglicht werden." Die steigende Nachfrage nach Studienplätzen stelle eine einmalige Chance für Bayern dar, so der Minister, und bedeute über den staatlichen Verantwortungsbereich hinaus eine Herausforderung für alle gesellschaftlichen Kräfte. Vor diesem Hintergrund habe Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein am 18. Januar dieses Jahres mit Spitzenvertretern von Wirtschaft, Kommunen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen das "Bündnis Studieren in Bayern" ins Leben gerufen. Partner des Bündnisses sind neben Staat und Hochschulverbünden die vier kommunalen Spitzenverbände, eine Reihe von außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie auf Seiten der Wirtschaft der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, der Bayerische Handwerkskammertag und die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Im Rahmen des "Bündnisses Studieren in Bayern" lädt Wissenschaftsminister Thomas Goppel in den Regionen die Beteiligten des Bündnisses zu Regionalkonferenzen ein, deren Auftakt am Freitag in Würzburg stattfand. Dabei soll ausgelotet werden, welche Beiträge von den Partnern des Bündnisses im Einzelfall konkret erbracht werden können. Goppel: "Hochschulen, Kommunen und Wirtschaft am jeweiligen Standort wissen am besten, auf welche Weise sie sich gegenseitig ergänzen und unterstützen können."


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