Der Dialog mit den Universitäten hat erste Ergebnisse

Die Ministerin für Bildung und Wissenschaft freut sich über die Ergebnisse des Dialogs mit den beiden Universitäten Kiel und Flensburg: "Ich bin zuversichtlich, es wird uns gelingen, die Lehrer- und Lehrerinnenausbildung in Schleswig-Holstein so zu reformieren, dass nicht nur die Schüler und Schülerinnen die Gewinner sein werden, sondern sich auch keine der beiden Universitäten als Verlierer fühlen muss", sagte heute (22. Februar) Bildungs- und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara´ Wende.

22.02.2013 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Nachdem die Eckpunkte für die Zukunft der Lehrerbildung in Flensburg vereinbart werden konnten, steht nunmehr fest, dass es in Schleswig-Holstein zukünftig Primarstufen-, Sekundarstufen- und Inklusionslehrer geben wird.

Die Universität Kiel wird den Sekundarlehrer II (für die Jahrgänge 5 bis 13) ausbilden, dieser Sekundarlehrer II wird sowohl an der Gemeinschaftsschule wie am Gymnasium einsetzbar sein. Verabredet ist, dass das hohe fachwissenschaftliche Niveau der Kieler Ausbildung erhalten bleibt, jedoch die didaktisch-pädagogischen Anteile und der Praxisbezug gestärkt werden.

Die Universität Flensburg wird den Primarlehrer, den Sekundarlehrer I und II und die Inklusionslehrer ausbilden. Die in Flensburg ausgebildeten Sekundarlehrer differenzieren sich in Sekundarlehrer II, die für den Unterricht in den Jahrgängen 5 bis 13 qualifiziert werden und in Sekundarlehrer I, die in den Jahrgängen 5 bis 10 einsetzbar sind. Die Ausbildungsangebote der Universität Flensburg haben im Sekundarbereich das Alleinstellungsmerkmal, dass sie zum einen den Akzent auf die Gemeinschaftsschule setzen und zum anderen die Inklusion in den Fokus der Ausbildung rücken.

"Für die Neustrukturierung der Ausbildungsangebote in Flensburg wird es keine Ressourcenverlagerung von der Universität Kiel an die Universität Flensburg geben. Auch der Studiengang 'Handelslehrer' wird nicht von Kiel nach Flensburg verlagert", betonte Ministerin Wende.


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