Deutsche Hochschulen für angewandte Wissenschaften weltweit Spitze
Das internationale Hochschulranking U-Multirank 2016, an dem auch das deutsche Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) beteiligt ist, veröffentlichte am Montag interessante Ergebnisse, darauf weist die Hochschulallianz für den Mittelstand hin.
05.04.2016 Pressemeldung Hochschulallianz für den MittelstandDanach schneiden deutsche Universitäten und Hochschulen im aktuellen internationalen Hochschulvergleich in allen Bereichen recht gut ab, weltweit Spitzenergebnisse erzielen allerdings nur die deutschen Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften: Bei der Zahl von gemeinsamen Publikationen mit industriellen Partnern, dem Schlüsselindikator für die Dimension Wissenstransfer, sind drei deutsche Fachhochschulen, nämlich Reutlingen, Nürnberg und München, weitweite Spitze. Auch unter den deutschen Top Ten sind sieben Fachhochschulen.
Michael Braun, Vorstandsmitglied der Hochschulallianz für den Mittelstand und Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg, ist stolz auf den weltweit 2. Platz (von 1.300 bewerteten Hochschulen und Universitäten) seiner Hochschule: „Die Ergebnisse machen deutlich, dass Hochschulen sehr unterschiedliche Stärken haben. Es war überfällig, die traditionellen Bewertungsmerkmale zu überdenken, denn Exzellenz zeigt sich in vielen Dimensionen, nicht nur in Forschung, sondern auch in Studium und Lehre, Wissenstransfer, Internationalisierung und regionalem Engagement. Es ist jetzt eindrucksvoll bewiesen, dass die deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften weltweit Spitze sind.“
Prof Dr. Michael Braun ist Vorstandsmitglied der Hochschulallianz für den Mittelstand und die Technische Hochschule Nürnberg Mitglied der Hochschulallianz für den Mittelstand, einem bundesweiten Hochschulverbund, der die Belange anwendungsorientierter Hochschulen in ihrer Funktion als Partner des Mittelstands gegenüber Politik und Gesellschaft vertritt. Hochschulen und mittelständische Unternehmen sind ideale Partner: Sie bilden gemeinsam junge Menschen aus, stärken auf diese Weise die Region und arbeiten lösungsorientiert in Forschung und Entwicklung zusammen. Die Hochschulen stehen dem Mittelstand auch in strukturschwachen Regionen partnerschaftlich zur Seite, um das Abwandern junger Talente zu verhindern. Als regionale Entwicklungszentren haben sie eine bindende Funktion und sind ein wirkungsvoller Schutz gegen einen demographisch bedingten Strukturwandel. Sie leisten außerdem einen entscheidenden Beitrag bei der Integration von Migranten und deren Kindern in die akademische Welt.
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