"Die bundesweit einmalige Professur für Realschulpädagogik sichert Qualität von Schule und Unterricht"

Mit der bundesweit einmaligen Errichtung einer Professur für Realschulpädagogik und -didaktik an der Universität Passau setzt Bayern seinen Weg konsequent fort, die Qualität von Schule und Unterricht zu sichern und weiter zu entwickeln." Dies betonte Kultusminister Schneider vor den Teilnehmern des Lehrerbildungstages zur Realschulpädagogik und -didaktik heute in Passau. Deshalb habe er sich nachhaltig für diese Professur stark gemacht.

05.11.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Außerdem festige die Professur die Stellung der Realschulen im gegliederten Schulwesen wie auch an den Universitäten, wo künftig gezielt Untersuchungen zu Realschulpädagogik und -didaktik durchgeführt werden.

Die Ergebnisse verbessern die Ausbildung der künftigen Realschullehrkräfte: "Diese werden auf dieser stabilen Grundlage zu Experten für den Unterricht an Realschulen, der den Bedürfnissen und Fähigkeiten ihrer späteren Schüler gerecht wird."

Die Errichtung der Professur mache erkennbar, dass Bayern auch künftig die Realschullehrer in einem eigenen Studiengang ausbilden werde. "Ein gemeinsames Lehramt für Grund-, Haupt- und Realschule kommt für uns nicht in Frage", erteilte Kultusminister Schneider solchen Ansätzen in manchen Bundesländern eine klare Absage.

"Die bayerische Realschule ist eine sehr erfolgreiche Schulart", so Minister Schneider weiter. Die Realschule trage den sich verändernden Rahmenbedingungen und Anforderungen von Gesellschaft und Wirtschaft ständig Rechnung, zeigte der Minister das Erfolgskonzept der Realschulen auf. Eltern und Schüler honorierten das Erfolgsmodell Realschule, bei dem die Schüler konsequent gefördert und gefordert würden. Allein vom Schuljahr 2004/2005 zum laufenden Schuljahr sei die Anzahl der Realschüler von rund 219.600 auf über 233.000 angestiegen.

Bei bundesweiten und internationalen Vergleichstest erbringen die bayerischen Realschüler Spitzenleistungen, ein Ergebnis, das nach Einschätzung von Kultusminister Schneider vor allem der gezielten individuellen Förderung der Schüler durch die engagierten Lehrkräfte sowie einem gelungenen Mix von Theorie und Praxis zu verdanken ist.

Kultusminister Schneider würdigte die "Meisterleistung" von Schulleitungen und Lehrkräften an Realschulen und dankte ihnen dafür.


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