Ehrendoktor für Bundeskanzler Schröder
(bikl/idw) Bundeskanzler Gerhard Schröder erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Göttingen. Wie die Universität dazu mitteilte, würdigen die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten der Georgia Augusta mit dieser Auszeichnung den außerordentlichen Einsatz des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten für die Förderung der Naturwissenschaften an der Georg-August-Universität.
14.01.2005 ArtikelDarüber hinaus habe Gerhard Schröder als Bundeskanzler wichtige Anstöße für eine Debatte über die Biowissenschaften in Deutschland gegeben und damit zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Biotechnologie und Lebenswissenschaften beigetragen, erklärt Universitäts-Präsident Prof. Dr. Kurt von Figura. Die Verleihung der Ehrenurkunde soll im Sommer dieses Jahres mit der Einweihung des Göttinger Zentrums für Molekulare Biowissenschaften (GZMB) erfolgen.
Gerhard Schröder studierte von 1966 bis 1971 Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen. Sein Zweites Juristisches Staatsexamen legte er 1976 ab. Von 1990 bis 1998 war er Ministerpräsident des Landes Niedersachsen. Die Würde eines Doktors ehrenhalber ist ihm bereits von den Universitäten St. Petersburg (Russland) und Tongji (Shanghai) verliehen worden.
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