Ernennungsurkunde für neuen Klinikdirektor Prof. Dr. med. Frank Lammert

Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel hat am Freitag (11.1.2008) Professor Dr. med. Frank Lammert offiziell die Ernennungsurkunde als neuer Direktor der Klinik für Innere Medizin II (Schwerpunkte: Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Diabetologie und Ernährungsmedizin) am Universitätsklinikum in Homburg/Saar überreicht.

11.01.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

Der neue Klinikdirektor ist Nachfolger von Professor Dr. med. S. Zeuzem. Lammert, der zuvor am Bonner Universitätsklinikum und an der RWTH Aachen tätig war, wird optimale Krankenversorgung, attraktive Lehre und zielorientierte Forschung im international anerkannten Homburger Universitätsklinikum vertreten und weiter entwickeln. Ein wichtiges Ziel von Prof. Lammert, so Minister Rippel, werde es sein, die überregionalen Schwerpunkte der Klinik für Patienten mit chronischen Leberkrankheiten, Erkrankungen der Gallenwege und Leberkrebs weiter zu stärken.

In den Spezialsprechstunden der Klinik und der zentralen Endoskopie werden jährlich mehr als 10.000 Patienten untersucht und behandelt. Eine besondere Bedeutung kommt der Behandlung von Patienten mit Leberzirrhose (Lebervernarbung) zu, die die gemeinsame Endstrecke aller chronischen Lebererkrankungen und die fünfthäufigste Todesursache zwischen dem 25. und 45. Lebensjahr ist. Ein wichtiges Ziel ist dabei die Intensivierung der interdisziplinären Zusammenarbeit, insbesondere mit den anderen Kliniken für Innere Medizin, der Chirurgischen Klinik und den Kliniken für Radiologie. Bei vielen Patienten mit Magen, Darm- und Lebererkrankungen sind effektive und kurze Kommunikationswege zwischen den Kliniken mit ihrem unterschiedlichen Know-how für die ganzheitliche Patientenversorgung von entscheidender Bedeutung.

Im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Lammert steht die Erforschung der Mechanismen genetisch bedingter Magen-, Darm- und Lebererkrankungen bei Patienten und in experimentellen Modellen. Daher kann seine Arbeitsgruppe sehr gut mit dem neuen Forschungsschwerpunkt "Molekulare Therapiestrategien" der Medizinischen Fakultät und den dort vorhandenen Forschungsverbünden vernetzt werden. Deren Ziel ist es, die neuen Forschungsergebnisse schneller als bisher in neue Behandlungs- und Vorbeugungskonzepte umzusetzen.


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