Fachhochschulen mit Blick auf Technologietransfer besser vernetzen

Die rheinland-pfälzischen Fachhochschulen sollen mit Blick auf eine Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers untereinander noch besser vernetzt werden. "Damit können die bisher vor allem auf den eigenen Standort bezogenen Hochschulangebote auch in anderen Regionen zur Verfügung gestellt werden. Zudem ermöglicht diese Vernetzung ein arbeitsteiliges, effizienteres Vorgehen, das letztendlich auch der Wirtschaft zugute kommt", sagte Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, bei der "Nacht der Wissenschaft" in Trier.

23.10.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Ebling verdeutlichte die Anstrengungen der Landesregierung zur Zusammenführung von Technologieangebot und –nachfrage. Dabei komme es auf langfristig und breit angelegte strategische Partnerschaften an. "Die anwendungsorientierte Forschung ist wie die Ausbildung der Studierenden – ich denke hierbei vor allem an die qualifizierten Arbeitsplätze von morgen – auf die praktischen Erfahrungen in den Betrieben gleichermaßen angewiesen", erklärte Ebling.

Durch eine noch engere Verknüpfung von Grundlagen-, Industrie-, Anwendungs- und Auftragsforschung über Themen und Branchen hinweg sollen Ebling zufolge die wissens- und technologiebedingten Wachstumseffekte verstärkt werden. "Zentrales Anliegen ist es dabei, hochwertige Arbeitsplätze in Wachstumsfeldern – aber auch in etablierten Bereichen – zu sichern und zu schaffen", so der Staatssekretär.

Er kündigte des Weiteren an, dass eine Forschungs- und Technologiedatenbank eingerichtet werden soll, mit der sich die rheinland-pfälzischen Hochschulkompetenzen insbesondere für die Wirtschaft besser sichtbar machen ließen.

"Dies alles können wir als Landesregierung nicht alleine stemmen. Wir sind deshalb froh, mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der einen Seite und den wirtschaftsfördernden Einrichtungen und Initiativen auf der anderen Seite verlässliche und kompetente Partner an unserer Seite zu wissen", resümierte Ebling.


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