Fast 30 000 Lehramtstudenten in Bayern
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung belegten im Wintersemester 2004/05 an den bayerischen Universitäten 29 783 Personen ein Lehramtstudium. Dies ist der höchste Stand seit dem Wintersemester 1997/98. Hiervon strebten 40,2 Prozent eine spätere Lehrtätigkeit an einem Gymnasium an. Vergleichsweise gering ist hingegen das Interesse am Lehramt an Hauptschulen mit einem Anteil von lediglich 7,8 Prozent. Unter den Studierenden befanden sich 6 877 Erstsemester. Gegenüber dem Wintersemester 2003/04 stellt dies einen Rückgang um 1,9 Prozent dar. Von dieser Abnahme waren mit Ausnahme der Real- und der Sonderschulen alle Schularten betroffen.
09.11.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Landesamt für StatistikAn den bayerischen Hochschulen waren im Wintersemester 2004/05 laut Meldung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung insgesamt 29 783 Personen für ein Lehramtsstudium eingeschrieben. Verglichen mit dem Wintersemester 2003/04 war dies eine Zunahme um 6,3 Prozent. Damit wurde der höchste Stand an Studierenden mit dem Berufswunsch Lehrer seit dem Wintersemester 1997/98 erreicht.
40,2 Prozent aller Lehramtsstudentinnen und –studenten wollten an Gymnasien unterrichten. Die Gymnasien waren damit wie in den vergangenen Jahren die mit Abstand beliebteste Schulart. Es folgten die Realschulen mit einem Anteil von 19,1 Prozent und die Grundschulen mit 18,4 Prozent. Eine Unterrichtstätigkeit an den Hauptschulen strebten hingegen nur noch 7,8 Prozent der künftigen Lehrerinnen und Lehrer an. In den letzten zehn Jahren ließ sich eine kontinuierliche Abnahme des Hauptschulanteils verfolgen.
Im Wintersemester 2004/05 nahmen 6 877 Personen in Bayern ein Lehramtsstudium auf, 1,9 Prozent weniger als im Wintersemester 2003/04. Damit war die Zahl der Studienanfänger mit dem Berufswunsch Lehrer erstmals seit dem Wintersemester 1998/99 rückläufig. Von dieser Abnahme waren mit Ausnahme der Real- und der Sonderschulen alle Schularten betroffen. Das Niveau von 6 877 Erstsemestern ist jedoch im langjährigen Vergleich noch immer hoch.
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