Grundschüler und Studenten experimentieren gemeinsam

(bikl/idw) Ein Forschungslabor der besonderen Art gibt es jetzt an der Universität Bremen: im ELISA-Lab lernen Studierende und Kinder gemeinsam. Die einen begeben sich auf Forschungsreisen in die Universität und entdecken Neues und Überraschendes bei Themen wie "Welt des Wassers" oder "Planetenglibber". Die anderen begleiten die Grundschulkinder, entwickeln und erproben Unterrichtsangebote und machen konkrete Erfahrungen für ihre spätere berufliche Praxis.

04.11.2004 Artikel

Der Wunsch, die Welt zu entdecken ist bei Kindern im Vor- und Grundschulalter noch stark ausgeprägt. Naturwissenschaftliche Phänomenen und das eigene Experimentieren üben eine große Faszination auf sie aus. Günstige Voraussetzungen also für einen problemorientierten und auf entdeckendes und handlungsintensives Lernen ausgerichteten Sachunterricht in der Grundschule, wie ihn zukünftige Sachunterrichtslehrer gestalten sollten.

Viele Studierende bringen jedoch ein Bündel von negativen Erfahrungen mit dem als trocken und alltagsfern erlebten naturwissenschaftlichen Unterricht der eigenen Schulzeit mit. Themen aus den Bereichen Chemie, Physik und Technik werden in der Ausbildung und dann auch später im Sachunterricht vermieden, wenn es nicht gelingt, den Studierenden einen neuen Weg zu den Naturwissenschaften zu eröffnen. Sie brauchen das entsprechende Selbstvertrauen, um auch naturwissenschaftliche Themen unterrichten zu können. ELISA-Lab soll hier neue Wege aufzeigen.

Weiterführender Link

ELISA-Lab


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden