"Herausragende Investition in den Gesundheits-Standort Schleswig-Holstein"

Startschuss für das Protonentherapie-Zentrum in Kiel: Schleswig-Holsteins Wissenschaftsminister Dr. Werner Marnette hat heute (10. Juli) gemeinsam mit Vertretern des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, der Stadt Kiel und der Betreiberkonsortien den Grundstein für das neue High-Tech-Gesundheitszentrum gelegt. Das "Nordeuropäische Radioonkolgische Zentrum Kiel" wird nach den Worten von Marnette dem Land in Zukunft eine internationale Spitzenposition in der Strahlentherapie sichern. Mit Kosten von rund 250 Millionen Euro ist es das größte öffentlich-rechtlich -private Partnerschaftsprojekt-Projekt (ÖPP) in Schleswig-Holstein und auch das größte ÖPP-Projekt im deutschen Gesundheitswesen.

10.07.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein

"Das Zentrum ist eine herausragende Investition in den Wissenschaftsstandort Kiel und in das Wissenschaftsland Schleswig-Holstein. Schon Ende 2011 sollen hier die ersten Patienten behandelt werden", sagte Marnette. Mit der modernen Therapie stehe Kiel in Norddeutschland und in ganz Nordeuropa einzigartig da. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein rechnet mit einem Einzugsbereich von 15 Millionen Einwohnern, der neben Norddeutschland auch den gesamten südskandinavischen Raum umfasst.

Die Partikeltherapie ist ein präzises und schonendes Verfahren zur Bekämpfung von Krebsleiden. Die Strahlendosis entfaltet ihre höchste Wirksamkeit nicht an der Eintrittsstelle ins Gewebe, sondern erst im Tumor. Das reduziert mögliche Nebenwirkungen. Das einzige Partikeltherapiezentren in Deutschland befindet sich in Darmstadt. Weitere werden zurzeit in Marburg, Heidelberg, Essen und München gebaut.


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