Hessens Studierende profitieren von Studienbeiträgen

Von der Erhebung von Studienbeiträgen profitieren hessische Studierende nachhaltig. Bereits ein halbes Jahr, nachdem die Studienbeiträge erstmals erhoben worden sind, sind die damit intendierten Verbesserungen der Studienbedingungen spürbar. Die Studienbeiträge sind nach fester Überzeugung von Staatsminister Udo Corts und Staatsministerin Silke Lautenschläger unverzichtbar – das hatten unlängst auch die Präsidenten der hessischen Universitäten bekräftigt.

26.03.2008 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Die hessischen Hochschulen konnten die Qualität ihres Lehr- und Studienangebotes im Interesse der Studierenden deutlich ausbauen. So wurden beispielsweise an der Universität Kassel mehr als 600 neue Tutorien zur Vertiefung des Lehrstoffes eingerichtet. Auch der Beratungsservice in der Abteilung Studium wurde deutlich ausgebaut, die Universität bietet hier insgesamt 7.000 zusätzliche Beratungsstunden an. Ein anderes Beispiel: die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek wurden um 10 Stunden pro Woche verlängert. Von 33 Unterrichtswochen pro Semester statt bisher 30 profitieren die Studierenden an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt dank der zusätzlichen Mittel aus Studienbeiträgen. Die Studierenden profitieren von einer zehnprozentigen Steigerung der Ausbildungsstunden; dies schließt den kostspieligen Einzelunterricht in Gesang und an Instrumenten mit ein. Knapp sechs Millionen Euro zusätzlicher Mittel aus den Studienbeiträgen konnte die Universität Frankfurt in diesem Wintersemester allein für zusätzliche und verbesserte Lehrleistungen aufwenden, vor allem für zusätzliche Lehrveranstaltungen, Kurse und Dozenten. Ungefähr 80 Tutorinnen und Tutoren sowie 23 zusätzliche wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat die Fachhochschule Gießen-Friedberg in diesem Wintersemester mit Mitteln aus den Studienbeiträgen eingestellt. An der TU Darmstadt wurden die Öffnungszeiten der Bibliotheken um 32 Stunden wöchentlich verlängert.

Auch der von Gegnern der Studienbeiträge befürchtete Rückgang der Studienanfängerzahlen ist nicht eingetreten. Die Zahlen waren gegenüber dem Vergleichswintersemester 2006/07 stabil geblieben.

Die Einnahmen aus Studienbeiträgen stehen laut Studienbeitragsgesetz den zwölf staatlichen Hochschulen uneingeschränkt und ausschließlich zur Verbesserung der Lehr- und Studienbedingungen zur Verfügung. Die Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro pro Semester waren erstmals im Wintersemester 2007/2008 erhoben worden.


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