Internationale Wissenschaftliche Konferenz SATERRA an der Fachhochschule Mittweida eröffnet
"Forschung ist mittlerweile zu einem Markenzeichen unserer sächsischen Fachhochschulen geworden. Die Erhöhung der Intensität der anwendungsorientierten Forschung führt auch zu einer Verbesserung der Qualität der Lehre, erhöht die Attraktivität des Studiums und intensiviert die fachhochschulspezifische Auftrags- und Produktforschung. Eine solche Entwicklung wird auch für die Erschließung neuer anwendungsorientierter Forschungsfelder von Nutzen sein", sagte Sachsens Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Knut Nevermann heute zur Eröffnung der internationalen wissenschaftlichen Konferenz SATERRRA an der Fachhochschule Mittweida.
07.11.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusIn Mittweida seien in den vergangenen Jahren nicht nur die traditionellen Forschungslinien in den Bereichen Lasertechnik, Information und Kommunikation, Maschinenbau, Werkstofftechnik, Medizintechnik und Medientechnik erfolgreich fortgeführt worden. Darüber hinaus würden auch betriebswirtschaftliche und sozialwissenschaftliche Forschungsprojekte in zunehmend breiterem Umfang realisiert. Nevermann bezeichnete in diesem Zusammenhang die in den Jahren 2007 und 2008 für die Forschungsförderung an Fachhochschulen zur Verfügung gestellten vier Millionen Euro als wichtiges und richtiges Signal.
"Ich halte es darüber hinaus nach wie vor für notwendig, dass kooperative Promotionsverfahren zwischen Universitäten und Fachhochschulen auszubauen und über ein partielles Promotionsrecht für Fachhochschulen nachzudenken, in den Bereichen zu unterstützen in denen die Qualität in Forschung und Lehre eindeutig nachgewiesen ist", so Staatssekretär Dr. Nevermann. Sein Haus werde in dieser Frage weiterhin dran bleiben. Die Einbeziehung von Fachhochschulabsolventen in Graduiertenkollegs an Universitäten halte er darüber hinaus für wünschenswert. "Nur so fördern wir die Besten, nur so erreichen wir alle, die zu den Besten zählen bzw. zählen werden. Nur so nutzen wir unsere Ressourcen, die immer knapper werden", so Nevermann in seiner Rede. Die Möglichkeit des kooperativen Promotionsverfahrens nutzen derzeit 146 Promotionsstudenten in Sachsen.
Zur internationalen wissenschaftlichen Fachtagung SATERRA werden an den kommenden beiden Tagen rund 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland an der Hochschule Mittweida erwartet.
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