Land fördert Entwicklung neuer Arzneien zur Behandlung von Herzerkrankungen
Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath hat am heutigen Freitag (04.05.07) einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 125.000 Euro an Prof. Dr. Rolf W. Hartmann vom Lehrstuhl für Pharmazeutische und Medizinische Chemie an der Universität des Saarlandes (UDS) übergeben. Damit wird das Forschungsprojekt "Synthese und in-vitro-Testung neuer Arzneistoffe zur Behandlung von Herzinsuffizienz und Myokardfibrose" für die Dauer von zwei Jahren aus dem Landesforschungsförderungsprogramm (LFFP) gefördert.
04.05.2007 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur SaarlandZiel des Forschungsprojektes ist es, die potentiellen Wirkstoffe zur Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen und Herzinsuffizienz zu verbessern. Es sollen neue Arzneimittel für bisher schwer oder nicht behandelbare Krankheiten in diesem Bereich entwickelt werden. Die Arbeitsgruppe um Prof. Hartmann kann bereits auf intensive und weitvorangeschrittene Vorarbeiten zurückblicken. In diesem Projekt greifen Synthese und Testung unmittelbar ineinander, so dass die Synthesestrategie unmittelbar auf die neuesten Testergebnisse abgestimmt werden kann.
*Mit dem Landesforschungsförderungsprogramm unterstützt die Landesregierung Projekte, die für die Weiterentwicklung unserer Region von besonderem Interesse sind. Die hier eingesetzten Fördergelder unterstützen die pharmazeutische und medizinische Forschung im Saarland in einem zentralen Bereich", erklärte die Staatssekretärin.
Bei der Entwicklung eines neuen Arzneistoffes kooperiert die Arbeitsgruppe mit der Firma ElexoPharm, einem pharmazeutischen Start-up Unternehmen im Saarland. Als Spin-Off des Lehrstuhls für Pharmazeutische und Medizinische Chemie der Universität des Saarlandes kann ElexoPharm auf über 20 Jahre Erfahrung im Design, der Synthese und der biologischen Evaluierung von Wirkstoffen zurückgreifen. Außerdem betreibt ElexoPharm ein eigenes präklinisches Wirkstoffentwicklungsprogramm, aus dem Lizenzangebote hervorgehen.
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