Land fördert Forschung an der Kieler Universität mit 2 Millionen Euro
Kräftiger Schub für sieben Forschungs- und Infrastrukturprojekte der Kieler Christian-Albrechts-Universität (CAU): Schleswig-Holsteins Wissenschafts-Staatssekretär Jost de Jager überreichte den jeweiligen Projektleitern der CAU heute (31. Oktober) einen Förderbescheid über insgesamt 1,99 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds des Landes. "Damit ist der Innovationsfonds weiter eines der wichtigsten Instrumente für eine gezielte Forschungsförderung des Landes", sagte de Jager. Darüber hinaus ermögliche der flexible und unbürokratische Einsatz dieser Mittel eine punktgenaue Förderung wichtiger Einzelprojekte und stelle die Weichen für die Einwerbung von Drittmitteln auf Bundes- und EU-Ebene.
31.10.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-HolsteinCAU-Rektor Prof. Thomas Bauer dankte sowohl dem Wissenschaftsministerium als auch den Forschern, die mit viel Engagement ausgezeichnete Projekte entwickelt hätten: "Der heutige Tag enthält für uns zwei wichtige Botschaften. Die Landesregierung stärkt unsere Stärken in Meereswissenschaften, Molekularbiologie und Nanotechnologie - das darf neben allen Exzellenzaktivitäten des Bundes nicht vergessen werden. Zweitens: Das Land steht nicht nur hinter seinen herausragenden Forschungsfeldern, sondern hinter seiner gesamten wissenschaftlichen Vielfalt und belohnt Innovationsgeist in allen Fachbereichen. Die Bandbreite der geförderten Projekte zeigt einmal mehr, dass Schleswig-Holsteins Landesuniversität viele unterschiedliche Kompetenzen in Forschung und Lehre hat", so Bauer.
Die geförderten Projekte decken Themenstellungen aus den Bereichen Physik, Biologe, marine Biowissenschaften und Materialwissenschaften ab (siehe Anlage). Darüber hinaus wird eine Professur für Islamwissenschaften und ein Projekt "Recht im Ostseeraum" gefördert. Als ein gesondertes Infrastrukturprojekt wird der Bau einer Bach-Orgel für das Musikwissenschaftliche Institut unterstützt. Bei diesem Projekt ist das Land mit 100.000 Euro "Juniorpartner", der größere Teil der Gesamtkosten von rund 250.000 Euro wird aus Spenden und einer Eigenbeteiligung der Universität finanziert.
"Ohne das Engagement zahlreicher Bürger und der Mitarbeiter des Musikwissenschaftlichen Institutes bei der Spendenakquirierung hätte der Bau dieser Orgel nicht realisiert werden können" lobte de Jager den Einsatz.
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