Minister Rippel würdigt Universitätsprofessor Dr. Karlheinz Küting

Die Universität des Saarlandes erlebt zurzeit einen Generationswechsel. "Mit Univ.-Professor Dr. Karlheinz Küting verlässt ein "Schwergewicht", eine von allen anerkannte Autorität, ein Wissenschaftler, der Maßstäbe gesetzt hat, die Hochschule", so Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel, anlässlich der Verabschiedung von Univ.-Professor Dr. Karlheinz Küting.

10.02.2009 Saarland Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

Aufgrund Professor Kütings wissenschaftlicher Arbeit gelte die Universität des Saarlandes als eines der weltweit bekannten akademischen Zentren für externe betriebliche Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung. Im In- und Ausland würden seine wissenschaftlichen Arbeiten und Forschungsergebnisse als Gütesiegel gelten. Sein Rat werde in den Vorständen international tätiger Unternehmen und Konzerne, in der Wirtschaftspolitik und auch in der Wissenschaft gesucht.

"Es war ein Glücksfall, dass Professor Küting 1983 dem Ruf der Universität des Saarlandes gefolgt ist und seine Professur in Kaiserslautern aufgegeben und die Professur für Wirtschaftsprüfung in Saarbrücken übernommen hat und dann dem Saarland und seiner Universität - trotz verlockender Angebote anderer Hochschulen - 26 Jahre treu geblieben ist", so Minister Rippel weiter. Professor Küting habe in dieser Zeit ein wissenschaftliches Werk geschaffen, das quantitativ und qualitativ allerhöchsten Leistungsansprüchen genüge. Mehr als 400 Publikationen, darunter 33 Monographien, zwei Standardkommentare sowie mehrere Standardlehrbücher belegten eindrucksvoll seine Schaffenskraft.

Minister Rippel: "Als Wissenschaftsminister des Saarlandes freue ich mich über Ihren Entschluss - trotz Ihres altersbedingten Eintritts in den Ruhestand -, das Institut für Wirtschaftsprüfung als Direktor weiterhin zu leiten." Das von Professor Küting 1992 gegründete Institut arbeite in Lehre, angewandter Forschung sowie in der Fort- und Weiterbildung sehr erfolgreich und sei als Beratungseinrichtung ein vor allem von groß- und mittelständischen Unternehmen geschätzter Partner.

"Ich danke Ihnen im Namen der Landesregierung für die in Forschung, Lehre und Wissenstransfer geleistete Arbeit und wünsche Ihnen für das weitere Engagement und die private Zukunft alles Gute", so Minister Rippel abschließend.


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