Neue Professorin für Experimentalphysik und Technische Physik ernannt

Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Christian Ege ernannte heute Frau Dr.-Ing. Barbara Hippauf zur Professorin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Dort vertritt sie das Lehrgebiet Experimentalphysik und Technische Physik im Fachbereich Grundlagen, Informatik, Sensortechnik.

22.01.2009 Saarland Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

Barbara Hippauf wurde 1964 in Rotenburg an der Fulda geboren und ist in Lima/Perú aufgewachsen. Ihr Studium an der Universität Karlsruhe (TH) Physik mit den Schwerpunkten Sensorik, Quantenphysik und Optik schloss sie 1995 ab. In ihrer Diplomarbeit am dortigen Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebstechnik befasste sie sich mit der Thematik der berührungslosen Abstandsmessung und entwickelte einen auf einem Lasersystem basierenden Sensor.

Nach ihrem Studium war sie als Mitarbeiterin an der Universität der Bundeswehr München in diverse Förderprojekte für Halbleitergassensoren involviert und analysierte unter anderem spezielle Halbleitergassensoren zur selektiven Detektion von Schwelbränden. Nach einer Tätigkeit als freie Mitarbeiterin in der Daten- und Logistikbranche promovierte sie an der Universität Karlsruhe über einen keramischen, resistiven Sauerstoffsensor für die Anwendung im Automobil. Darüber hinaus entstand ein Kinetikmodell, welches das Ansprechverhalten dieses Sensorsystems beschreibt.

Seit dem Jahr 2000 war Frau Hippauf bei der Siemens AG in München als Entwicklerin von Kamerasystemen für Bestückautomaten zuständig. Sie übernahm dort die Fachverantwortung für die Entwicklung der Flächenkamerasysteme samt Optikelemente und Beleuchtung. Zuletzt unterstützte Dr. Hippauf als stellvertretende Leiterin die "Genauigkeitsarbeitsgruppe", in deren Fokus die Präzision des Gesamtsystems steht, die es unter anderem durch statistische Methoden zu erfassen gilt.

Frau Dr.-Ing. Hippauf ist außerdem durch langjährige Erfahrung in der Lehre ausgewiesen. So hatte sie unter anderem Lehraufträge für Physik beziehungsweise Regelungstechnik an den Hochschulen München und Nürnberg.

Den Schwerpunkt ihrer Arbeit an der HTW sieht sie in ihrer Lehrtätigkeit. Von ihrem Fach begeistert, will sie Studierenden Innovationen in Theorie und Praxis näher bringen. Daneben wird sie ihre Forschungen fortsetzen und internationale Kontakte in Wissenschaft und Wirtschaft für die HTW vertiefen und pflegen.


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