Neuer Ressortzuschnitt begünstigt Wirtschaftswachstum

Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel hat die Beschleunigung des Strukturwandels im Saarland als zentrale Aufgabe in den nächsten beiden Jahren bezeichnet. "Die Neuordnung im Ressort Wirtschaft und Wissenschaft trägt diesem Anspruch Rechnung. Das Saarland ist auf einem sehr guten Weg. Dank der Neuauflage der Innovationsstrategie beschleunigen wir den Strukturwandelprozess", erklärte Rippel vor der Landespressekonferenz am

26.09.2007 Saarland Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

Mit drei großen Arbeitsschwerpunkten in den Bereichen Mittelstands- und Gründerförderung, Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen und Schulen will Rippel den Wirtschaftsstandort Saarland aufwerten. Als besonders wachstumsstarke Zukunftsbranchen sieht er den Automobilbau, die Informations- und Kommunikationstechnologie, die Nano- und Biotechnologie, Mechatronik und Automatisierung, Health Care und Medizintechnik, Logistik und die Energiewirtschaft.

"Unsere Fördermöglichkeiten bauen wir kontinuierlich aus und passen sie an. Die meisten Innovationen finden im Mittelstand statt. Daher werden wir unsere Innovationsstrategie auf eine breitere Basis stellen. Sie ist damit eine Mittelstandsstrategie", erklärte Rippel.

Er bedankte sich an dieser Stelle auch bei den über 100 Experten, die zusammen mit der Landesregierung in den vergangenen Monaten Projekte und Maßnahmen für den weiteren Ausbau der Innovationsstrategie bis 2015 erarbeitet haben. Diese Experten kamen aus der Wirtschaft, von Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kammern und Verbänden und arbeiteten in elf Gruppen zusammen. Für den 13. November kündigte Rippel einen bundesweiten Kongress unter dem Titel "Empower Deutschland – Geniales Saarland" an, bei dem die neue Innovationsstrategie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Von der Saarländischen Investitionskreditbank SIKB über die Außenwirtschaftsförderung unter der Dachmarke "Saarland International" bis hin zu den Angeboten der Zentrale für Produktivität und Technologietransfer ZPT will Rippel die Angebote künftig stärker vernetzen und auch die Saarland Offensive für Gründer SOG weiter stärken: "Die Gründungsdynamik hat in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen und muss sich weiter erhöhen."

Für die Hochschulen erwartet der neue Minister dank der neuen Globalhaushalte Planungssicherheit und gute Entwicklungsperspektiven. Rippel: "Wir ermöglichen den Hochschulen ein zielgerichtetes Wirtschaften und Planen für die nächsten drei Jahre. Und wir sichern dem Land eine an der Innovationsstrategie orientierte Weiterentwicklung der Schwerpunkte und Stärken der Hochschulen."

Die neue Studienstruktur mit Bachelor- und Master-Abschlüssen sieht Rippel als Chance für die Hochschulen, neue und verbesserte Studienangebote zu etablieren. Weiterhin plädiert Rippel für eine verstärkte Zusammenarbeit von Universität und HTW in den Ingenieur- und Naturwissenschaften: "Damit nutzen wir Synergieeffekte und leisten einen Beitrag für die Ausbildung der in Deutschland benötigten Ingenieure." Durch die Kooperation beider Hochschulen untereinander und gemeinsam mit der Wirtschaft erwartet Rippel neue Impulse für den Wirtschaftsstandort und die Region.


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