Rippel: Bekenntnis zur Verantwortung für Uniklinikum
Beim Neujahrsempfang der Unikliniken am Donnerstag (23.1.2008) hat Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel ein klares Bekenntnis der Landesregierung zur Verantwortung für das Uniklinikum des Saarlandes abgelegt.
23.01.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des SaarlandesAn die Teilnehmer gerichtet sagte Rippel: "Das Uniklinikum Homburg ist ein exzellentes Gesundheitszentrum; hier wird zudem auch in Forschung und Lehre hervorragende Arbeit geleistet. Das Klinikum, seine Leitung und Mitarbeiter haben das Vertrauen der Landesregierung. Im übrigen gehen jetzt – wie bereits bekannt - große Baumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 140 Millionen Euro in die Umsetzungsphase. So wird ein Zentralbau für die Innere Medizin mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro errichtet werden." Damit sollen bisher über den Campus verteilte Einheiten zusammengeführt werden und so wesentliche Effizienzgewinne erbringen. Das UKS werde diese Effizienzgewinne in die Finanzierung des Vorhabens einbringen. Das Saarland selbst werde sich mit 20 Prozent für die Finanzierung engagieren.
Rippel erwähnte darüber hinaus den Baubeginn der Modernisierung der Orthopädie und die Arbeiten für den Funktionsneubau für die Strahlentherapie. In Planung seien ein multifunktional nutzbares Verfügungsgebäude für das Klinikum und ein großes Hörsaalgebäude für die Fakultät.
"All dies sind klare Signale für die Zukunft der Klinik. Land, UKS und Universität gewährleisten trotz des Wegfalls der Bundesförderung infolge der Föderalismusreform auch künftig die notwendigen Sanierungsmaßnahmen für das Zentrum der Hochleistungsmedizin im Südwesten Deutschlands."
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