Rund 120.000 Euro Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds gehen an die Fachhochschule Deggendorf

Mit rund 120.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) fördert das Wissenschaftsministerium in der Förderperiode 2007-2013 zwei Projekte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Deggendorf.

27.06.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Hochschule erhält für ihr Projekt "Innovationsmanager/-in" bis zu 64.050,- Euro und für das Projekt "Korruptionsprävention im Unternehmen" bis zu 59.050,- Euro aus Europamitteln. Dies gab Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Freitag in München anlässlich der Bewilligung der Fördermittel bekannt. Goppel: "Die beiden Projekte bereichern die Wirkkraft der Fachhochschule Deggendorf für die Region und vor allem für das Grenzgebiet zur tschechischen Republik um zwei Facetten." Als "Innovationsmanager" sollen vor allem Unternehmer und Mitarbeiter in Führungspositionen fit gemacht werden für die Herausforderungen der Zukunft und lernen, die Chancen und Potentiale ihrer Unternehmen optimal zu nutzen. Mit dem Projekt "Korruptionsprävention" sollen Unternehmen für das Thema "Bestechlichkeit" sensibilisiert werden. Gleichzeitig sollen sie in die Lage zu einer effektiven Gegensteuerung versetzt werden.

Das dieser Förderung zugrundeliegende ESF-Programm "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung Bayern" zielt auf eine Qualifizierung von Beschäftigten und eine Stärkung der Wirtschaft vorwiegend von kleinen und mittleren Unternehmen in Gebieten außerhalb der Ballungsräume. Mit insgesamt fünf Mio. Euro aus den europäischen Fördermitteln unterstützt das Wissenschaftsministerium in der Förderperiode 2007-2013 den Wissenstransfer von Hochschulen zu heimischen Unternehmen im Wege von Netzwerktätigkeiten. Dadurch soll Hochschulwissen den regionalen Unternehmen zugute kommen, zu einer Belebung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes in der Region beitragen und nicht zuletzt das Qualifikationsniveau anheben.


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